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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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416
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<^i»8 ox^mul iaticum

von 40 Atmosphären und rein" Temperatur zu einem farblosen, leichtflüssigen Liquidum condensirt werden. Das kohlensaure Gas wird vomWasser bis zu ä,W vom Volumen des letztern aufgenommen, allein das-selbe Volumen kann bei niedrigerer Temperatur und bei vermehrtemDrucke eine weit größere Menge Kohlensaure enthalten, als bei der ge'wohnlichen Mitteltemperatur der Luft und bei mittlerem Barometerstan-de, und daher kann man das Wasser mit seinem 2- und Zfachen Volu-men an kohlensaurem Gase durch verstärkten Druck verbinden, wozu aberbesondere Vorrichtungen erfoderlich sind, vcn deneu großentheils dieBereitung der künstlichen Mineralwässer abhängt. Aber auch Won aufgewöhnliche Weise, daß man nämlich in eine mit kaltem Wasser angefüll-te Flasche kohlensaures Gas hinaufsteigen läßt bis zur Hälfte des Inhalts,dann die Flasche einige Zeit schüttelt, hierauf die Flasche öffnet, wobei dieatmosphärische Luft mit Zischen hineinfährt, um das durch Verschluckungdes kohlensauren Gases von dem Wasser entstandene theilweise Vacuumauszufüllen, welches Verfahre» man so lange fortsetzt, als noch Luft indie Flasche beim Oeffnen derselben trttt, «hält man ein Wasser, welchesden säuerlichen Geruch des Gases, einen prickelnden, erfrischenden, ange-nehm stechend säuerlichen Geschmack hat, und Lackmus rolh färbt, dasaufgenommene Gas aber leicht wieder fahren läßt, welches um so schnel-ler geschieht, wenn in einem solchen kohlensauren Wasser, natürlichemoder künstlichem Säuerlinge, Zucker oder Salze aufgelöst werden. Daskohlensaure Gas ist nämlich von dem Wasser nur in dessen unsichtbarenZwischenräumen aufgenommen worden shat sich nicht chemisch mit ihm ver-bunden), diese Zwischenräume werden bei der Auflösung eines festen Körpers,wie des Zuckers oder eines Salzes, von den Tbetlchen desselben einge-nommen, und die Theilchen der gasförmigen Kohlensäure ausgetrieben.,-' Wenn Sauerstoffgas in kohlensaures Gas umgewandelt wird, so bleibtsein Volumen unverändert (vergl: Oarl,» pui-u« im 2. Th.); hieraus folgt,daß Alles, was das kohlensaure Gas mehr als ein gleiches Volumen Sauer-stoffgas wiegt, Kohlenstoff ist. Dadurch hat man gefunden, daß ^uo Th.Kohlenstoff 265,23 Th. Sauerstoffaufnehmen. Nach Atomen verbindet sich1 At. Kohlenstoff mit 2 At. Sauerstoff zu Kohlensäure. Diese ist also<" 2?6,43?, und 10« Kohlensäure bestehen, hiernach berechnet, aus72,35 Sauerstoff und 27,65 Kohlenstoff. Nach der oben angeführtenWägung der Gase besteht sie aus 72,62 Sauerstoff und 27,38 Kohlen-stoff, endlich nach Versuchen von Saussure aus 72,6t des erstemund 27,26 des letzteren.

6«>8 ox^lnurigtiouln 8pu6g8 ^ol<li muriatioi ox^ß«-

nati Leu 6KIol'i. Onidirt salzsaures Gas oder Chlorgas.

Nimm: salzsaures Natron zwölf Unzen,gepulverten Braunstein acht Unzen.