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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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413
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6as ^ciäl c»rdonici

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die Krankensäle müssen daher erst geräumt werden, eh« man die Mi-schung, welche sogleich, noch mehr bei gelinder Erwärmung reichlichChlorgas aushaucht, in einem offenen Geschirre in das 5immer setzt.Will man das Erwärmen der Mischung vermeiden, so kann man dieconcentrirte Schwefelsäure anwenden, die man nur ganz «llmälig zu derMischung aus Kochsalz und Braunstein tröpfelt. Man läßt dann dasentwickelte Chlor bei verschlossenen Thüren und Fenstern 24 Stundenhindurch einwirken, dann aber frische Luft durchstreichen. Man bedientsich auch des Chlorwassers (Hqu» ox^muli«««,), um Leinen und Mo-dulen, die auf Ansteckungsstoffe verdächtig sind, damit zu waschen. Diesalpetersauren Räucherungen, die von dem Engländer Smith zu glei»chem Zwecke empfohlen worden sind, finden ihre Erklärung in dem beiHciäum nitricum Angeführten, daß nämlich die Salpetersäure, die durchdie Schwefelsäure ans dem Salpeter verdrängt wird, nicht wasserfreibestehen kann, von der unverdünnten Schwefelsäure aber nicht die zuihrem Nestehen erfoderliche Menge Wasser erhält, mithin in Sauer-stoffgas und in Salpetergas zerfällt, welches letzter«, für lebendige Thiereeben so todtlich wie Ehlorgas, von der Feuchtigkeit der Luft aufgenom-men wird, und weihe Dämpfe bildet.

6a8 ^oiäi carkonioi. KMcnsaUtes Gas.Nimm: gepulverte Kreide soviel als beliebt.In eine Flasche geschüttet und mit gemeinem Wasser be-feuchtet, gieße allmälig auf

rohe mit sechs Theilen gemeinen Wassersverdünnte Schwefelsäure, sovielals hinreichend ist.Das durch eine in die Flasche eingelegte Röhre hervorkommendeGas fange unterhalb der Oberfläche des Wassers des pneumati-schen Apparats in mit Wasser angefüllten Flaschen auf, undbewahre es in diesen selbst gut verstopft und umgekehrt.Es sey geruchlos. ___________

Das kohlensaure Gas war die erste Lustart, welche die Naturforscherals von der atmosphärischen Luft verschieden erkannten; doch blieben sowohlihre mehresten Eigenschaften als auch ihre chemische Zusammensetzung nochsehr lange unbekannt. Wahrscheinlich führte der Umstand, daß diese Luftsich in einigen unterirdischen Höhlen findet, und daselbst die untern Schich-ten einnimmt, wo sie auf die in diese Luftschickten gerothenden Menschenund Thiere tödtliche Wirkungen äußert, auf die Unterscheidung derselbenvon der gewöhnlichen Luft. Paracelsus (in der ersten Hälfte des 16.Jahrhunderts) nannte diese Luftart wilden Geist. Spinm« ^»«tril. VanHelmont, der sie in der Mitte des «ü. Jahrhunderts in der Nähe gäh-

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