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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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411
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Ferrum «ulplluricuin cr^tallisalum Hu

«n derselben metallisch nieder, und das Kupfer wird hierdurch in Sub-stanz erhalten. Die zweite Flüssigkeit wird mit Schwcfelwasserstoffgasversetzt, welches auf die noch etwas sauer reagirenden Eisenauflösungennicht einwirkt, wohl aber aus den Kupfersalzen das Kupfer als Schwe-felkupfer mit hellbrauner oder schwarzbrauner Farbe, nach dem Gradeder Verdünnung fällt. Oder man schlagt auch einen Tbeil der Eisen-austösung mit Aetzammoniak nieder, und setzt dasselbe im Ueberschusse zu;das etwa vorhandene Kupferoryd wird von dem Aetzammoniak aufgelöst,welches dadurch eine mehr oder weniger blaue Farbe annimmt. Daledoch ein geringer Kupfcrgehalt hierdurch nicht angezeigt wird, so neu-tralisirt man in der ungefärbten Flüssigkeit das Ammoniak durch Schwe-felsäure, und setzt nun Blutlaugensalz (Epaneisenkalium) das em-pfindlichste Reagens auf Kupfer hinzu, wo auch eine sehr geringeBeimischung von Kupfer sogleich durch eine rothe Färbung oder Nieder-schlag angezeigt wird. Die Eisenpräparate können aber auch durch Zinkverunreinigt seyu. Dieses Metalloryd wird, eben so wie das Kupfer-viyd, durch das zu der Eisenauflösung im Übermaße zugesetzte Aetzam-moniak wieder aufgelöst, und wird in der mit Säure wieder neutral«-sirten Flüssigkeit durch den weißen Niederschlag erkannt, den das Cr,-aneiscnkalium darin erzeugt. In Substanz erhalt man das Zinkorot»,wenn man die ammoniakalische Lösung desselben verdampft, wodurchdas Ammoniak verflüchtigt, das Zinkorvd aber im Rückstände erhaltenwird, welches sich noch dadurch kenntlich macht, daß das weiße Pulverim Glühen gelb wird, beim Erkalten aber seine welße Farbe wieder er-halt. Diese letztere Verunreinigung wirb sich gewöhnlich in demjenigenkrvstallisirten schwefelsauren Eisenorvdul finden, welches durch Reinigendes kauflichen grünen Vitriols mit metallischem Eisen bereitet worden,indem das metallische Eisen, wenn die Auflösung des käuflichen Salzesdamit gekocht wird, zwar das Kupfer, aber nicht das Zink ausscheidet.Aus dem so gereinigten Salze kann diese Verunreinigung denn auch indas rothe Cisenorpd übergegangen seyn. Will man auch auf Thonerdeprüfen, so schlägt man die schwefelsaure Eisenauflösung durch kohlen-saures Kali nieder, wäscht den Niederschlag aus und digerirt ihn mitätzender Kalilauge, welche die Thonerde auflöst, auf das Oryd aber nichtwirkt. Die «bfiltrirte alkalische Flüssigkeit verseht man mit einer hinrei-chenden Menge Salmiakaufiösung, wodurch austösliches salzsaures Kalientsteht, die Thonerde aber als Niederschlag zu Boden fällt, während dasAmmoniak entweicht, indem diese beiden Stoffe leine Verbindung eingehen.Die Eisenpräparate sind adstringirende, starkende, mit Recht geschätzteHeilmittel, die sowohl innerliche als äußerliche Anwendung finden, je-doch müssen sie nicht mit gerbestoffhaltigen Substanzen gemischt werden.Der Eisenvitriol findet überdem sehr häufige technische Anwendung, zurBereitung der Tinte, zum Schwarzfärben, wozu der kupferhaltige sogardem reinen Salze vorgezogen wird.

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