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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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410
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4io Zerium sul^liurlouin oi'^ztallizöltuin

da das Örpd mehr Säure zur Auflösung erfodert, als dos Orydul, sowird ein Theil des Oryds als ein gelbes Pulver ausgeschieden, welcheswasserhaltendes basisches schwefelsaures Eisenoryd ist. Die Auflösungenthält nun ein Gemisch von schwefelsaurem Eisenorvdu! und schwefel-saurem Eisenoryd, in welchem das Verhältnis; des Orydulsalzes immergeringer wird, je länger die Auflösung an der Luft steht, wobei sich indemselben Verhältnisse immer mehr basisches Orydsal; niederschlägt. Ent-hält aber die Auflösung des Eisenvitriols freie Schwefelsäure, so wird,so lange diese vorhanden ist, kein basisches Orpdsalz niedergeschlagen, unddie Auflösung scheint keine Veränderung zu erleiden, weil das Oryd vonder freien Saure aufgelöst wird. Dieselbe Zersetzung erleiden die Kry-stalle selbst an feuchter Lust, sie werden mit gelbem Pulver, dem wasser-haltigen basischen schwefelsauren Eisenoryd, bedeckt. In gut verschlosse-nen Gefäßen bleiben dieKrystalle dagegen unverändert, eben das gilt vonder Auflösung in gefüllten Flaschen. Ein nicht sorgfältig aufbewahrtesschwefelsaures Eisenorydul giebt daher auch mit Wasser keine klare Auf-lösimg. Der Geschmack des Salzes ist füßlich zusammengehend. Dasschwefelsaure Eisenorydul im wasserleeren Zustande ist zusammengesetztaus i At. Eisenorydul und l At. Schwefelsäure, ist also ?e 8940,578,und hiernach berechnet bestehen inu Th. aus 4S,7 Eisenorydul und 53,3Schwefelsäure. Berzelius fand auf chemischem Wege 47,07 Eisen-orydul und 52,83 Schwefelsäure. Das krpstallisirte schwefelsaure Eisen-orydul ist zusammengesetzt aus 1 At. Eisenorydul, 4 At. Schwefelsaureund s At. Wasser, ist also ?si>''^- ett - «615,252, und hiernach be-rechnet bestehen ino Th. des krystaMrten Salzes aus 27,l9 Eisenorydul,3«,02 Schwefelsäure und 42,79 Wasser. Berzelius fand auf analy-tischem Wege 25,7 Eisenorydul, 28,9 Schwefelsäure und 45,4 Wasser. Dasschwefelsaure Eiienoryd ist zusammengesetzt aus 1 Dopvelat. Eisenoryd und

5 At. Schwefelsäure, ist also Ve8' 2481,906, und hiernach berechnetbestehen 100 schwefelsaures Eisenoryd aus 39,42 Eisenoryd und 60,58Schwefelsäure; Thomson fand 40 Eisenoryd und 60Schwefelsäure.

Bei sämmtlichen hier abgehandelten Eisenpräparaten ist ganz besondersauf eine leicht mögliche Verunreinigung mit Kupfer Rücksicht zu nehmen.

Das Ferrum ox^äalum lulcum und rubrum, das lerrum ox^äulaluin

nlßlum und das Ferrum pulvelÄtum müssen zu diesem Zwecke zuvor inChlorwasserstoffsture, oder verdünnter Schwefelsäure, das?e«un> muria.tioum ox^clulÄtun! und das?erlum «ulpliurieum cl^5t«II>5Älu>n dürfennur in destillirtem Wasser aufgelöst werden. Bleibt etwas unaufgelöstMessingspähne unter der Eisenfeile, so wendet man Königswasser an,um alles aufzulösen. Vor der zu beginnenden Prüfung ist es zweckmäßig,das Eisen ins Marimum der Orydation zu bringen. Die Auflösung wildin 2 Theile getheilt; in die eine Flüssigkeit wird eine blanke Messerklingehineingestellt, und der Ruhe überlassen; das vorhandene Kupfer schlägt sich