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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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406
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406 Ferrum ox^äul. luZoum — ox?6ul. nigi um

und besteht aus 1 Doppelat. Eisen und 3 At. Sauerstoff, erhält also dieZahl Oe — 978,^26. lliu Th. desselben bestehen aus 89,3^ Eisen und30,66 Sauerstoff, oder ino Eisen nehmen «z Sauerstoff auf. DasEisen nimmt also im Olpd l jmal soviel Sauerstoff als im Orpdul aufAuf analytischem Wege fand Berzelius in» Th. Visenorpd zusam-mengesetzt aus 89,22 Eisen und 30,78 Sauerstoff. Das reine Eisen-oryd ist ein rothes Pulver, welches nicht im geringsten vom Magneteangezogen wird, dessen Farbe aber nach seinem ungleichen Aggregations-zustande verschieden ausfallen kann. Die Farbe des Hydrats ist braun.Das Eiscuoryb kommt auch in der Natur häufig vor, ist oft krystalli-sirt, hat dann eine graue Farbe und metallischen Glanz, wird aberroth, wenn man es zu Pulver reibt, z. B. der Visenglanz. In sehrhoher Temperatur wird das Eisenorpd zersetzt und giebt Sauerstoff ab.Das geglühte Oryd wird von Säuren, wen» sie nicht concentrirt find,nur langsam aufgelöst. Die Vi/morptMze zeichnen sich durch eine gelbeoder rothe Farbe und einen herben, zusammenziehenden, wenig süßenGeschmack aus. Ein großer Theil dieser Salze ist im Wasser tmauf-löslick, und einige haben eine große Neigung basische Salze zu bilden,so daß sie von Alkalien nicht völlig zersetzt werden, und die durch die-selben hervorgebrachten Niederschläge solche basische Salze sind. VonCpaneisenkalinm werden sie mit einer schönen dunkelblauen, ^und vonGalläpfeltinctur mit schwarzer Farbe niedergeschlagen. Von Schwefel-btausäure und Melonsäure werden sie blutroth gefärbt. Im neutralenZustande haben die Auflösungen dieser Salze eine tiefe rothbraune Farbe,t»ie bei einem Ueberfchusse von Saure verschwindet und hellgelb wird.Von Alkalien werden sie vollständig und mit rothbrauner Farbe nieder-geschlagen. Aber die Niederschläge sind niemals reines Eisenoiyd; dennwenn die Quantität des Alkalis zu gering ist, so schlägt sich ein basi-sches Otydsalz nieder, und wenn es die zur Sättigung der Saure nö-thige Quantität übersteigt, so «erbindet sich das niedergeschlagene Ei-senoryd mit einem Theile des überschüssigen Alkalis. Durch Kochen mitvielem Wasser werdenneutrale Eisenorpdsalze zersetzt, ein basisches Salz wirdniedergeschlagen, und die Flüssigkeit erhält einen bedeutenden Ueberschußan Säure. Aber auch zweifach kohlensaure Alkalien lösen Eisenorndhp,drat auf und geben damit rostgelbe oder rothe Auflösungen, weisse beidem Abdampfen das Eisensalz behalten, und die nur durch Zusatz vonkaustischem Alkali oder durch Glühen vom Eisengehalte befreit werdenkönnen. Diese Verbindungen sind Doppelsalze, in denen das kohlensaureAlkali die Base, das kohlensaure Eisenorpd die Säure ist.

Das Eisen«»!» wird jetzt nur selten, häufiger das Eisenorydul alsHeilmittel innerlich angewendet, daher sie von fremden metallischenBeimischungen völlig rein seyn müssen. Das Prüfungsverfahren wirdweiter unten angegeben werden.