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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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402
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402 Ferrum ox^äu!. fuscum — ox^äul. niZrum

Bu Holz verbessert, und auf 2a Th. Eisen zu 71 Th. rothem Eisenorydbestimmt. Nach dieser Berichtigung erklarte Buch ° lz dieses Verfahrenals das zweckmäßigste. Das Verfahren Maiault's wurde von I ac qu l nverbessert und vorgeschlagen, daß das Orpd mit dem Oele zu einem feuch.ten Pulver angerieben, in einer Retorte bis zum Glühen erhitzt, und biszur völligen Zerstörung des Oels darin erhalten werden sollte. DieseVorschrift ist denn auch von unserer Pharmakopoe aufgenommen.

Zu diesem Zwecke reibt man Eisenoryd mit soviel Baumol zusam-men daß eine feuchte bröckelnde, nicht schmierige Masse entsteht. Diesebringt man in einen verschlossenen Tiegel, oder in eine graue Stem-lruke mit einem Kleidestöpsel verschlossen, oder auch m em Medicm»«las, welches letztere man aber, gleichfalls mit einem Kreibestöpsel ver.sehen, in einen Tiegel stellt, und mit Sand umgiebt. Man laßt solange roth glühen, als noch Rauch oder Flamme aus der Masse sichzeiat Nach dem Erkalten schüttet man die obere weniger schwarze Schichtab, und reibt das Ganze fein. Bei dieser Operation wird dem Eisen,orvde durch den Kohlenstoff und Wasserstoff des in der Hitze zersetzt wer.dendenOeles ein Antheil Sauerstoff entzogen, und es auf die Stufe desolyduls zurückgebracht; es enthält aber immer eine kleine Menge feinzertheilter Kohle, welche dem Präparate eine schwarze Farbe ercheilt.Eine völlige Nebuction des Cisenoryds zu metallischem Eisen erfolgt erstbei starker Weißglühhitze. Will man das VauqueliN'Vucholz'sche Versah,reu befolgen, so muß auf 1 Doppelatom Eisenoryd - 9?8,«6 4 At Ei-sen - 339,213, d. h. auf inn Th. Eisenoryd müssen 34,7 Th. Elsen«enommcn werden. In der Glühhitze verteilt sich der Sauerstoff ausdem Eisenoryde auf die ganze Masse des Eisens, und diese wird zu El.senorydul, welches von dem vorigen darin abweicht, daß es keine fein«rtheilte Kohle enthalt, daher auch nicht die schwarze Farbe des vorigenzeigt Ein völlig reines Elsenorydul, frei von Kohle, Eisenoryd odermetallischem Eisen, gehört zu denjenigen Körpern, die am schwierigsten dar-zustellen sind; denn durch Niederschlagen aus Eisenorydulsalzen kann esauck nickt erhalten werden, weil das niedergeschlagene Orydul während desWaschcnsund Trocknensauf Kosten der Luft so schnell orpdlrtwird, daßsich der «rößle Theil davon in Oryd verwandelt. Am besten so» man esnach Bucholz's Versuchen erhalten, wenn Eisen in der Glühhitze durchWasserdampfe vwdirt wird. Treibt man nämlich Wasserdämpfe durch eine«Wende, Eisendraht enthaltende Röhre, so wird das Wasser zersetzt, derWasserstoff entweicht gasförmig, der Sauerstoff aber verbindet sich mit demihm dargebotenen Eisen zu Eisenoryd«!, welches die Oberfläche des Drah-tes mit einer krrstallinisch glänzenden Schicht bedeckt, die sich leicht ablösenläßt ledock nickt ganz frei von metallischem Eisen ist. Löwig (Vuchn.nev'-rt X XIX S. 3»7.) hält nun diese Methode für am besten geeignet,«m ein Präparat von stets gleicher chemischer Constitution zu erhalten, denndie Resultate von 1 Versuchen waren gleich, wogegen jedoch Büchner