k'errum ox^äul. fugouin — ox^äul. ni^rum ^01
men haben wird. Nach dem Erkalten befreie die Masse mittelstdcsiillirten Wassers durch Kochen und Abwaschen von densalzigen Theilchen, trockne das dadurch erhaltene rothbraune sehrfeine Pulver und bewahre es gut auf.
F'et'l'uin ox^äulatuin nigl-um. Schwarzes orydulirtesEisen. Schwarzes Eisenorydul.
(^etliioliZ marti«Ii5.)
Nimm: braunes Eisenoryd, soviel als gefallig.Feuchte es an
mit einer hinreichenden Menge Baumöl,daß es ein etwas feuchtes Pulver werde, welches in eine graueKruke hineingeschüttet und zugedeckt eine halbe Stunde hindurchim Feuer geglüht wird. Die erkaltete Masse von sehr schwarzerFarbe nimm heraus, nachdem die obere von weniger dunklerFarbe weggeworfen worden, reibe sie, daß es ein höchst feinesPulver werde und bewahre es in einem gut verstopften Glase auf.Es enthalte nicht eine zu große Menge Kohle, welche beider Auflösung in Sahsaure sichtbar wird.
Das Eisen kann sich mit dem Sauerstoffe nur in 2 Verhältnissen ver-binden (t. Tl>. S. 457.); oie beiden Verbindungsstnfen sind das Orydulund das Oryd. Das Eisenorydul kommt zwar, jedoch nicht rein, auch na-türlich vor als Magneteisenstein, und wird auch zum Theil zufällig alsHammecschlag erhalten, indessen lann dieses keine medicinische Anwendungfinden, da beide auch zugleich Oryd enthalten. Bereitet, um als Heilmit-tel angewendet zu werden, wurde es zuerst vonLemerpdem Jüngern imJahr ,73z. Cr bereitete es durch Uebergießen des gefeilten Eisens mitWasser, öfteres Umrühren, langes Stehenlassen und Abschlemmen vomre-guliniscken Eisen durch Wasser. Hierdurch konnte aber kein reines Eisen-orydul erhalten werden, fondern eine Verbindung von Eisenorydul mit Ei-senoryd in abwechselnden Verhältnissen, keinerp nannte sein PräparatEisenmohr (HeiKiop« manisli«). Da diese Bereitungsweise überdem auchsehr langweilig war, so bemühten sich bald die Chemiker, eine bessere aus-zunnttcln, und so beschrieb denn Majaultim Jahr 17Z? ein Verfahren,dieses Präparat durch wiederholtes Abbrennen des Olivenöls über rothemEisenoryd zu bereiten. Im Jahr 1792 schlug Vauquelin vor, dasEisenorydul aus rothem Eisenoryd und metallischem Eisen durch Theilungdes Sauerstoffes zu bereiten, und gab dazu das Verhältnis! von t Th. desrsteren zu 2 Th. des letzteren an. Dieses unrichtige Verhältnis wurde vonDul t's preuß. Pharmak. 1l. 26
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