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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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386
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Lxtractuin OKinae lugcse li'i^« pgraluin. Kalt

bereitetes Braunchinaertraet.

Nimm: in ein gröbliches Pulver gebrachte braune China-rinde ein Pfund,desiillirtes Wasser, soviel als genug,daß das Wasser bis einen Zoll hoch über dem Pulver siehe.

Lasse sie unter öfterm Umrühren acht und vierzigStunden hindurch stehen, und dann werde die Flüssigkeit aus-gepreßt. Diese Operation werde zwei- bis dreimal wiederholt.Die ausgepreßten und colirten Flüssigkeiten werden im Wasser»bade gelind zur Consistenz eines Honigdicksaftes verdampft. Dieerkaltete Masse verdünne

mit einer solche» Quantität de still irren Wassers,daß sie siltrirt werden kann. Nach dem Fiktiven durch Loschpa-pier werde die Flüssigkeit wieder im Wasserbade zur Consistenzeines Honigdicksaftes verdampft, und die Operation wiederholt,bis das Ertract mit klarer Auflösung aufgelöst wird. Bewahrees in gut verstopften gläsernen Gefäßen.

Es sey braun, mit Wasser eine klare rothbraune Auflösunggebend. Gemeiniglich setzt es einen krpstallinischen Bodensatz ab.Auf dieselbe Weist werden bereitet und aufbewahrt:

üxtraotuni tüluna« reZIae trißiä« p»i-atuin. Kalt

bereitetes Kbmgßchmacrtratt,

dem vorigen ähnlich, undüxtrgotum Valerianae 5r,'ßi6e ^gralum» Kalt berei-tetes Baldrianextract,

von braunschwarzer Farbe, im Wasser mit klarerbrauner Auflösung auftöslich.

Die Chinaalkaloide, welche sich als die vorzüglich wirksamen Vestond-theile der Chinarinden ausgewiesen haben, sind zwar in der salzartigen Ver-bindung, in welcher sie sich in den Rinden befinden, für sich selbst ziem-lich auflöslich in kaltem Wasser, indessen weiden sie von dem im Wasserfast unauflöslichen rothen harzartigen Farbestoffe und von der fetten Ma-terie so sehr geschützt, daß das Wasser sie kaum angreift. Doch enthältder Auszug etwas färbende Materie und eine geringe Menge Chinaalka-loidsalz, Gummi und chinasauren Kalk u. f. w. Durch das öftere Auflö-