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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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381
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Lxti'ÄctulN ^loes — ^Vl^rrKao

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narkotischen Kräfte der Pflanze im hohen Grade besitze, daher es auchvon vielen Aerzten neben dem Erdschierlingsettracte verordnet wird,welches sich durch den betäubenden Schierlingsgeruch zu erkennen giebl.Das Fingerhutertract besitzt einen ekelhaften, scharf bitterlichen Geschmack.Das Gnadenlramertract ist von sehr bitterm, scharfem und widerlichemGeschmacke. Das Vilsenkrautertract hat einen widrigen durchdringendenGeruch und einen bittern, scharfen Geschmack. Schon das frisch berei-tete Ertract giebt, wenn es mit atzendem Kali oder Kalk zusammenge-rieten wiro, einen ammonialallschen Geruch von sich; bei längeremAufbewahren zeigt das Ertract eine beträchtliche Menge freies Ammoniak.Im frischen Safte ist das Ammoniak wahrscheinlich an eine Pflanzen»säure gebunden. Das Giftlattigertract riecht widrig, schmeckt bitterundscharf. Das Küchenschöllenertract ist geruchlos, und zeigt im Geschmackkaum noch eine Schärfe, die aber bei dem Stechapfelkrautertract sehrdeutlich hervortritt.

Durch das Weglassen des Eiweißstoffes aus den narkotischen Vrtrac-ten ist auch für die größere Haltbarkeit derselben gesorgt, die jetzt nichtmehr so leicht, wie früher, dem Schimmeln ausgesetzt sind. Häufigerzeugte sich in Folge der Umänderung der Nesiandtheile ein ammonia-kalischcs Salz in den narkotischen Enratten, welches dieselben mit llei»nen Kryfiallchen reichlich erfüllte. Die vorsichtige Aufbewahrung möchtewohl auch auf das Cisenhütlein-, Schöllkraut-, Wasserschierlings«,Fingerhut-, Gnadenkraut-, Giftlattigertract auszudehnen sepn.

Lxti'actuin ^loös. Aloeeltract.Nimm: glanzende Aloe ein halbes Pfund.Zu Pulver gebracht gieße darauf

destillirtes Wasser zwei Pfund.Macerire, unter österm Umrühren, acht und vierzig Stun-d c n hindurch, und die durch Absctzcnlassen gereinigte und colirteFlüssigkeit verdampfe im Wasserball zur Consisienz einer Pillen«masse, dann nimm sie heraus und trockne sie bei gelinder Warmezu einer Dichtigkeit aus, daß sie gepulvert werden kann.

Es sey von brauner Farbe, naß gemacht mit gelber Farbe„bschinutzend, von dem Geschmacke der Aloe.

Auf dieselbe Weise werden bereitet:

Lxtpactum Kl^i-i^ae, MyrlhelMtratt,

welches rothbraun, an den Rändern durchschei-nend, in Wasser mit fast klarer Auflösung löslich,von dem Gerüche und Geschmacke der Myrrheseyn muß; und

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