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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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337
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Oecootuin Tittmanni sortiu«

3Z7

Wasser 36,07. Das wasserleere Salz, cu8996,760, besteht aus «9,73Kupferoryd und 50,27 Schwefelsäure.

Die Reinheit des schwefelsauren Kupferorpdes wird auf die im Teileangegebene Weise geprüft. Das Kupferoryd ist nämlich in Aetzommoniak-siüssigkeit auflöslich, nilbt aber das Eisenorvd, welches sich aus der Auflö-sung absetzt. Zinkoiyd dagegen ist eben so wie das Kupferoryd in Aetzam-moniak auflöslich, man muß daher einen andern Weg zur Erkennung dieserBeimengung einschlagen. Da das Zink aus seinen sauren Auflösungen nicht,wohl aber das Kupfer durch Schwefelwasserstoffgas niedergeschlagen wirdso dürfen wir die Auflösung des zu prüfenden Salzes nur mit etwas Schwe-felsäure versetzen, und dann schweftlwafferstoffhaltiges Wasser zusetzen, solange als noch ein Niederschlag damit entsteht. Hierauf wird die Flüssig-keit von dem Niederschlage klar abfiltrirt und mit kohlensaurem Kali ver-setzt, welches dann das noch in der Auflösung befindliche Zinkoryd nieder-schlagen wird, das noch deutlicher daran erkannt wird, daß es beim Glühengelb wird, beim Erkalten aber wieder seine weiße Farbe annimmt. Istein kiuflicher Kupfervitriol frei von Ii>!, aber eisenhaltig, so kann manihn nach Trommsdorff hiervon durch folgendes Verfahren befreien:man lost etwa eine Unze Kupfervitriol in Wasser auf, schlagtihn mu Aetzkali^lauge nieder, und wäscht den Niederschlag mit warmem Wasser aus. Jetztlöst man einige Pfunde Kupfervitriol in einem gläsernen Kolben in i Th.siedenden Wassers auf, setzt dann eine halbe Unze oder sechs Drachmen rei-ner Salpetersäure hinzu, und läßt die Flüssigfeit einige Male aufwallenworauf man dann den blauen, noch feuchten Niederschlag hinzusetzt, einigeZeit digerirt, dann die Flüssigkeit filtrirt, und zur Krystallisation befördert.Diese Reinigung gründet sich darauf, daß die Salpetersäure das Cisenory-dul, welches sich im Kupfervitriol befindet, auf das Marimum der Oryda-tion erhebt. Wird nun die Auflösung mit dem aus einer andernschwefelsauren Kupferaufiösnng niedergeschlagenen KupferonMpdrat di-gerirt, so scheidet dieses das Visenoryd aus, indem es sich auflöst.Braucht man eine eisenfreie Kupferauflösung zu einem andern Zweckesz. B. zur Bereitung eines schönen Scheele'schen Grüns, oder einesschönen rein bergblauen Kupferorpdhydrats, so kann man noch kürzerverfahren. Man braucht dann nur den Kupfervitriol in kochendemWasser aufzulösen, während des Erhitzens Salpetersäure zuzusetzen, dannunmittelbar etwas Aetzlauge hineinzugießen, und den entstandenen Nieder-schlag so lange mit der Kupfcrauflösung in Berührung zu lassen, bis allesEisenoryd ausgeschieden worden ist, woraufdieKupferauflösung filtrirtwird.*I)ecactuin Tiltmanni lorlius.

sches Decoct.

Nimm: zerschnittene Sarsaparillwurzel zwölf Unzen.Gieße daraufDull's preuß.Pharmak. II. 22

Stärkeres Zittmann'»

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