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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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333
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Ouprum sulpllui'ico.Äminoniatuin IZZ

tung des Kupfersalmiaks. Acoluth machte 1783 ein sehr zweckmäßi-ges Verfahren bekannt, welches l8«8 von Bucholz sehr bewährt be-funden und noch verbessert wurde, und welches auch bei der hier ertheil-ten Vorschrift zum Grunde gelegt worden ist.

Man zerreibt reines schwefelsaures Kupfer, schüttet es in ein Glasund setzt allmälig soviel Aetzammoniakflüssigkeit hinzu, bis das Salz auf-gelöst ist, was durch Umschütteln befördert wird, wozu ungefähr z4TH.erfoderlich sepn werden. D«s Kupfersalz wird zersetzt, und anfänglich einNiederschlag ausgeschieden, der aber durch mehr zugesetztes Ammoniak wie-der aufgelöst wird; es bildet sich nämlich ein auflösliches Doppel salz. Diedunkelblau gefärbte Auflösung wird klar abgegossen, der letzte Antheil fi>-trirt und in ein cylmdrisches Glas gegeben, worauf man eben so viel, alsdie Flüssigkeit beträgt, recht starten Alkohol behutsam aufgießt, so daß derAlkohol über der Auflösung stehen bleibt. So vorgerichtet stellt man dasGlas bedeckt bei Seite. Der Alkohol entzieht jetzt ganz allmälig dem inder Auflösung befindlichen Doppelsalze das demselben zur Auflösung erfoder-liche Waffer, und das Salz, in der weingeisthaltenden Flüssigkeit unauflös-lich, scheidet nach und nach aus, und kann daher die ihm zukommendeKrystallform annehmen, so daß man ', bis i Zoll lange Krystalle allmaligsich bilden sieht, wobei zugleich die Auflösung von oben herunter ihre blaueFarbe verliert und ganz farblos wird. Hat der Weingeist die gehörigeStärke, oder hat man die Menge desselben vermehrt, so geht das Entfär-ben der Flüssigkeit bis auf den Boden des Glases herunter, so daß die vonden Hrpstallen abgegossene weingeistige Flüssigkeit, wenn nicht überschüssigesAmmoniak vorhanden war, kaum noch etwas blau gefärbt erscheint, undalso auch noch äußerst wenig von dem Salze enthält, daher in diesem Fallekein ferneres Zumischen von einer neuen Menge Alkohol erfoderlich sepnwürde, und nur dcnn angewandt werden kann, wenn die abgegossene Flüs-sigkeit noch dunkelblau gefärbt ist. Die gesammelten Krystalle weiden ineiner trocknen, aber nicht warmen Luft, zwischen Löschpapier abgetrocknet,und sogleich in einem gut verstopften Glase aufbewahrt.

Dieses Salz bildet azurblaue, geschoben vierseitige Säulen mit abge-stumpften Seitenkanten und zwei zugeschärften Seitenflächen. Es schmecktwiderlich metallisch, und ist in anderthalb Theilen Wasser aussöslich, inAlkohol unauflöslich. Bei einem größeren Zusätze von Wasser wird es zer-setzt, wobei sich basisches schwefelsaures Kupferorpd niederschlägt, und schwe-felsaures Ammoniak mit überschüssigem Ammoniak in der Auflösung bleibt.An der Luft zersetzt es sich, zerfällt unter Verlust von Ammoniak zu einemgrünen Pulver, und ist nickt mehr völlig auflöslich. Nach Berzel iusist es drittelschwefelsaures Doppelsalz von Kupferorpd und Ammoniak undbesteht aus 32,58 Schwefelsäure, 32,22 Kupferorpd, «?,89 Ammoniak und7,3l Nasser. Die Säure und das . oftrornd sind folglich darin in dem-selben Verhältnisse, wie im neutrale-,, schwefelsauren Orydsalzeund das Ani-moniak in dem Verhältnisse, daßes 2 mal so viel Säureais dasOrpd sättigt.

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