Ooloo^nUlis ziraeparata
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Aber auch in der Heilkunst hat der Chlorkalk und das ChlornatronAnwendung gefunden, und Vrugna teil i hat ihn sowohl innerlich alsäußerlich angewandt, und zwar in fester und flüssiger Form. In allenFällen von strophulösen Drüsen am Halse, in den Leistengegenden, vonGeschwülsten an den Händen und Füßen, ließ Brugnatelli eine Sal-be einreiben, welche »us einem Scrupel bis einer Drachme Chlorkalkund aus einer Unze ungesalzener Butter bestand. Die Salbe macht dieHaut etwas roth, und der Kranke empfindet ein heftiges Jucken, welchesihn nöthigt, darnach zu greifen. Die Geschwülste wurden weicher undverkleinerten sich, jedoch nicht in kurzer Zeit. Bei Geschwülsten, die sichzur Eiterung neigten, wurde der Eiterungsproceß befördert, und dieumgebende Härte zertheilt. Innerlich gab Brugnatelli den Chlorkalkzu einem Scrupel bis zu einer Drachme in ü Unzen bis einem Pfund de-stillirten Wassers, allenfalls mit ein wenig 8^rupul 5impl«x versetzt; dochsondert man das Kalksediment von dem aufgelösten Chlorkalk sorgfältig ab,weil ersteres Schmerz im Unterleibe und leichtes Brennen im Magen er-zeugt. Lisfranc hat bei Verbrennungen des zweiten Grades 2 oder 5Tage erweichende Umschläge, und dann Chlorkalk (4 — 6 Unzen auf einPfund Waffer) mit dem besten Erfolge angewandt, und ist der Meinung,daß dieses Mittel auch beim Hosvitaibrande nützliche Dienste leisten müsse.
(Stratingh: Ueber die Vereitung, die Verbindungen und die An-wendung des Chlors. <829„ im Auszuge in Vuchn. Repert. XXIX. S. «72.)
Der Chlorkalk wird seines hau/igen Verbrauches wegen in Fabrikenim Großen bereitet, und kann auch von da bezogen werden, nur mußfür eine zweckmäßige Aufbewahrung desselben Sorge getragen werden.(Vereitung des Chlorkals im Großen von Labarraque und Cheval-lier; Geiger's Magazin XV. S. 35. und 28.)
ColnovnU,!« praepal-at». Praparirte Koloquinte.
Nimm: von den Saamen befreite und klein geschnittene K o-loquinte fünf Unzen,puluerisirtes Mimosengummi eine Unze.Mit einer hinreichenden Menge Wasser werde eine Paste ge-macht, welche ausgetrocknet und in ein feines Pulver gebrachtwerde, welches in einem gut verschlossenen Gefäße aufbewahrtwerden muß.
Auf dieselbe Weise werde bereitet und aufbewahrt:
^l-uctu8 Cap8ici annui pi-aepal-Htug. Präpürilter
spanischer Pfeffer. __________
Die Zähigkeit der Koloquinte und des türkischen Pfeffers setze» derPulvcnsirungfüc sich große Hindernisse entgegen, welche um so mehr durch
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