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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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321
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Das krpstallisirte Das wasserleere

enthalt nach BaupChinin 61,644 8l,8lg

Schwefelsäure 13,698 i8,l8i

Wasser 24,638 un,,,»«

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Dieser Analyse zufolge besteht dieses saure krpstallisirte Salz aus 3 At.Base, 4 At. Säure und 32 At. Wasser, erhält die Zahl t4??8,939,und giebt als berechnetes Verhältnis: Chinin 62,»8; Schwefelsaure,3,5«; Wasser 24,36. Das wasserleere Salz — itt79,67l besteht,der Rechnung zufolge, aus 82,u? Chinin und 17,93 Schwefelsäure.

Das schwefelsaure Chinin ist seines häusigen Gebrauchs wegen Han-delsartikel geworden, und kommt als solcher bisweilen verfälfchr vor.Beigemischter Zucker läßt sich leicht erkennen, wenn man das Salz mitseinem gleichen Gewichte kalten Wassers übergießt, welches einen bitter-lich süßen Geschmack annimmt, und nach dem Verdampfen den Zuckerzurückläßt, da das reine Salz in kaltem Wasser nur sehr wenig auflös-Uch ist. Chevallier hat von einer andern Verfälschung Nachrichtgegeben. Ein zu einem wohlfeilen Preise ausgebotenes schwefelsauresChinin zeigte sich weniger weiß als gewöhnlich, und in weniger langenund weniger nadelfdrmigen Krystallen, es hatte einen ranzigen Geruch,und einen weniger bittern, aber scharfen und dm Rachen reizenden Ge-schmack. Bei weiterer Untersuchung ergab sich, daß die Verfälschungin Stearine bestand, und zwar in dem Verbältniß von ,^ U. Mankann diese Verfälschung leicht durch sehr verdünnte Schwefelsäure er»kennen, welche das schwefelsaure Chinin auflost, die Stearine aber un-gelöst läßt, wogegen heißer Alkohol sowohl das Salz als die Stearineauflost. Nobiqnet fand nadelförmigen krpstallistrten Gpps. Dieserbleibt bei Auflösung des Salzes in Alkohol, als darin unauflöslich, zu-rück. Auch bleibt dieser und ähnliche beigemischte Substanzen zurück,wenn man das Salz in einem Platinlöffelchen erhitzt. Ein reines Salzbläht sich dabei stark auf, verbreitet einen specisischen Geruch, fängt end-lich in der Löthrohrflamme Feuer, »nb verbrennt gänzlich mit Hinter-lassung einer kaum merklichen Spur einer weißen Asche. Auf diese Wei-se hat Strom eper die Verfälschung eines schwefelsauren Chinins ent-deckt , welches im Alkohol völlig auflöslich war, aber beim Erhitzen imPlatinlöffel eine Kohle zurückließ, die sich nur schwierig verbrennen ließ,indem sie einen glänzenden Ueberzng bekam; sie betrug l5 Procent. DurchAusziehen mit kaltem Wasser wurde Vorarsäure im isolirten Zustandeerhalten, welche Verfälschung sich auch schon dadurch leicht entdeckenläßt, daß die alkoholische Auflösung mit zeisiggrüner Flamme brennt.Organische Stoffe, wie Mannastoff, die in Wasser und Alkohol aussös-lich sind, lassen sich auf dieselbe Weise wie der Zucker entdecken.

Es geht hieraus die Notwendigkeit hervor, ein auf dem Wege des

D u l k's preuß. Pharm«!. II. 2l

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