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daloari» »ulpkuralo 8tibi«ta
Schwefel und 6t Th. Wasser hinzu, und kocht in einem eisernen Gefäße.Mau erhält eine dunkelgelbe Flüssigkeit, welche? wenn sie concentrirt ei-nige Monate lang in einer verstopften Flasche aufbewahrt wird, inhyacinthrothcn, säulenförmigenKrystallen anschießt, wie Buchner zuerstbemerkt hat. Auf diese Weise erhält mau das Tchwefelcalcium im Ma-limum, auf welcher Schwefelungsstufe sich das Calcium mit Zmal so vielSchwefel als in der ersten Schwefelungsstufe verbindet. Setzt man zu derAuflösung desselben, die außerdem einen Antheil des zweiten Sckwefelcal-ciums nebst unterschwefligsaurer Kalkerde enthalt, Salzsäure (Schwefelsäurewürde schwer auflöslichen Gyps bilden), so wird unter reichlicher Entbin-dung von Schwefelwasserstoffgas reiner Schwefel niedergeschlagen.
Das erste Schwefelcalcium wird bisweilen innerlich in Pillenform,häufiger äußerlich zu Bädern angewandt; man braucht es auch, umHohnemann's Probeflüssigkeit schnell darzustellen.
6aloaria sulpkul-aw «libiata. Geschwefelt-SpießglatlZ-haltige Kalkerde.
(s^»Ix ^ntiinonii cum 8ulps»ure. 8u!oll«ietuin Oalcii cum8u!vr»ureto 8til,ir et 8u!r»^»te o»loico.)
Nimm: präparirte Austerschalen zwei Unzen,
geglättetes käufliches Spießglanz zwei
Drachmen,gereinigten Schwefel eine halbe Unze.Gemischt werden sie in einem Tiegel mit einer Schicht präparir-ter Austerschalcn bedeckt und geglüht, bis eine herausgenommeneProbe von bräunlicher Farbe ist. Dann nimm, mit Verwer-fung der Schicht Ausierschalen, die Masse heraus, und erkaltetund gut zerrieben bewahre sie in kleinen gut verstopften gläser-nen Gefäßen, die eine Drachme fassen, auf.
Sie sey ein sehr feines Pulver, welches beim Uebergießen mitSalzsäure eine braunlich pomeranzengelbe Farbe zeigt, zu glei-cher Zeit reichlich Schwefelwasserstoffgas ausgebend.
Hoffmann, ausübender Arzt in Main,, bereitete dieses Präparatzuerst und verkaufte es als Geheimmittel zu theurem Preise, bis 5195Westrumb dieses Mittel untersuchte, und zeigte, daß es aus Kalk, Schwe-fel und Spießglanz zusammengesetzt st». i?W gab Ur. Bremser zurBereitung des gleichfalls von ihm untersuchten Mittels folgende Vorschrift:10 Th. gebrannte Austerschalen, 4 Theile Schwefelspießglanz und 3 TbeileSchwefel werden innig gemengt, in einem gut lutirten Tiegel eine Stundemäßig geglüht, und die nach dem Erkalten noch 15 Th. betragende gelbeMasse gut aufbewahrt. D» aber nach dieser Vorschrift häufig ein verschie-