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l8lo, der französische Arzt Cbrestien das Gold wieder als ein vor-zügliches Heilmittel gegen Syphllis in Anregung brachte, und es durchvielfältige Versuche in zahlreichen Fallen dewährt gefunden wurde.
Die schicklichste Form des Goldes zun! innerlichen Gebrauche ist nundie, in welcher es auflöslich ist, und daher vom Organismus leicht auf-genommen wird. Das einzige Auflösungsmittel des Goldes ist aber nachPelletier (l. Th. S, 147.) das Chlor, und das Königswasser, wel-ches durch Vermischen der Salzsäure und Salpetersaure gebildet wird,wirkt nur, weil Chlor frei wird (vergl. ^c><luni nitrien. mullzllcum).Die Auflösung, welche nach der hier mitgeteilten Vorschrift erhaltenwird, ist also flüssiges Chlorgold mit noch unzersetzten Säuren gemischt,die durch Verdampfen abgeschieden werden können. Das trockne Chlor-gold zieht aber sehr bald Feuchtigkeit aus der Luft an, und zerfließt.Um diesem Uebelstande zu begegnen, versetzt man die Goldauflüsuna, vonwelcher man durch Filtriren das während der Auflösung ausgeschiedeneChlorsilber scheidet, mit Chlornatrium (Kochsalz) in dem hier angege-benen Verhältnisse, nämlich auf ü Th. Gold <o Th. Kochsalz, löst diesesletztere auf, und raucht nun alles zur Trockne ab. Das gelbe Pulver istein Dopvelchlorür aus Chlorgold und Chlornatrium, welches sich trockenerhält, und auf diese Weise bereitet eine stets gleiche Mischung hat.
Ueber die chemischen Verbindungen de« Goldes hatBuchner (Repert.XXIX. S, j.) Versuche angestellt, aus denen er folgern zu können glaubt,daß das Gold in seinen Verbindungen mit andern Metallen als einzusammengesetztes Element, analog dem Cpaneisen, angesehen werdenkönne, so daß z. B. der Goldpurpur eine Verbindung des Goldzinnesmit Sauerstoff sey. Uebrigens zeigte sich das Gold elettro-negativ.
LulZainum Nuc!8t»e. MusüUbillsaM.Nimm: gelbes Wachs eine Unze,
Mandelöl zwel'Unzen,
Muskatül drei Unzen.Den Geschmolzenen setze während des Erkalttns hinzu:
Muskatenblüt hol vier und zwanzig Tropfen;dann gieße es in Kapseln aus. Es werde wohl aufbewahrt.
Der Muskatbalsam, wie er im Handel zu uns kommt, ist gewöhnlichso hart, daß er nicht an sich zu Einreibungen gebraucht werden kann,,daher pflegte man den käuflichen Balsam durch gelindes Zusammenschmel-zen mit Oel und einem kleinen Zusätze von Wachs oder Talg hiezugeeigneter zu machen. In der hier gegebenen Vorschrift betragen dieZusätze gerade so viel wie der Muslatbalsam. Das ätherische Mus-katenblütböl muß der beinahe schon erkalteten Masse zugemischt, unddiese dann in eine Papierkapsel ausgegossen werden.
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