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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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Essigsäure, sondern es nimmt auch unter Erzeugung einer häutigen,schleimigen, schwärzlichen Substanz einen widrigen Geruch nach faulenEiern, von sich entwickelndem Schwefelwasserstoffgase, an, wobei jedochdas ätherische Oel, welchem das Rosenwasser seinen lieblichen Geruchverdankt, noch leinesweaes zerstört ist. Setzt man ein solches verdor-benes Roscnwasser in flachen offenen Gefäßen an die atmosphärische Luft,und rührt es öfters um, so verliert sich de/ stinkende Geruch, und esstellt sich der eigenthümliche Rosengeruch wieder her. Reicht dieses Ver-fahren nicht zu, so darf man nur einen Zusatz von Eisenfeile zu Hülfenehmen, wodurch der Schwefelwasserstoff angezogen wird.

Das Rosenwasser ist ein beliebtes Augenmittel, auch wird es unterSalben gemischt.

^yu» l^uK! läaei. Himbeerwasser.

Nimm: frischen Rückstand nach der Bereitung des Saftesvon den reifen Himbeeren zehnPfund, odervon den in Salz eingemachten fünfzehn

Pfund,rohes kohlensaures Kali zwei Unzen,Brunnenwasser dreißig Pfund.Es werden zwanzig Pfund abgezogen.Es sey klar.

Der Rückstand von den Himbeeren werde auf ähnliche Weisewie der von den Rosen eingemacht.Anmerkung. SämmtNche destillirte Wässer müssen den Geruchder Vegetabilien, über welche sie abgezogen worden sind, aushauchen.Das Oel, welches bei einigen nach der Destillation obenauf schwimmt,werde abgenommen. Aufbewahrt werden sie in mehr oder wenigerverschlossenen Gefäßen an einem mäßig warmen Orte. Die schleimigenmüssen verworfen werden.

*^yua 8u1p1,urÄt0'5til)iata. Geschwefelt« Spießglanz-wasscr.Nimm: geschwefelt - Spießglanz - Kalkerde zwei

Drachmen.Koche sie mit

fünf Pfund Brunnenwasser,daß vier Pfund übrig bleiben.