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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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^oetum concentröituin

Es kommt hierbei gar nicht auf die Stärke des destillirten Essigs an, dadie bestimmte Menge kohlensaures Kali stets eine gleiche Menge wirklicherwasserfreier Essigsäure, von einem sehr verdünnten destillirten Essige alsoeine größere, von einem weniger verdünnten eine kleinere Quantität, zurNeutralisation erfodern wird; es wird also in der neutralistrten und bis zueinem bestimmten Quantum abgedampften neutralen Lauge stets ein glci«ches Quantum Essigsäure gebunden vorhanden seyn, wodurch es möglichwird, einen coucentrirten Eisig von stets gleicher Stärke darzustellen. Beidem ersten Zusammentreffen des destillirten Essigs mit dem lohlens. Kaliwird man fast gar kein Aufbrausen wahrnehmen; die Ursache hievon liegtdarin, daß in dem einfach kohlensauren Hall das Alkali noch nicht mit derganzen Menge Kohlensäure verbunden ist, die es, um in zweifach kohlensauresKali überzugehen, aufzunehmen vermag; die von der stärkeren Essigsäureausgetriebene Kohlensäure von dem einen Theile des kohlensauren Salzeswird von dem andern Theile desselben aufgenommen, und dieses dadurch inzweifach kohlensaures Kali verwandelt. Ist nun auf diese Weise alles nochnicht mit Essigsäure gesättigte Kali in neutrales oder zweifach kohlensau-res Kali verwandelt worden, dann erfolgt auch auf den Zusatz frischerPortionen destillirten Essigs ein desto stärkeres Aufbrausen, welches beinicht gehöriger Vorsicht leicht ein Uebersteigen der Flüssigkeit herbeiführenlann, besonders wenn man, um unterdeß die wäßrigen Theile zu ver-dampfen , die Lauge über gelindem Feuer hält. Das Zusehen des destil-lirten Essigs darf daher nur in kleinen Portionen erfolge», damit nichtdie Flüssigkeit übersteige, und hierdurch der Zweck, eine bestimmte Quan-tität Essigsäure zu binden, vereitelt werde. Das Abdampfen muß fernernur bei gelindem Feuer geschehen, weil durch starke Hitzegrade die Ver-bindung des Kalis mit der Essigsäure zum Theil zerstört, und ein nichtunbeträchtlicher Theil der letzteren verflüchtigt wird. Man hat daherdie Lauge während des Abdampfens von Zeit zu Zeit mit Reagenspapie-ren zu prüfen, und durch neue Zusätze von destillirten, Essig die Neu-tralität zu erhalten, worauf man auch besonders dann zu sehen hat,wenn die Lauge bis auf das vorgeschriebene Quantum, nämlich bis auf36 Unzen, verdampft ist. Ein Umstand ist hier noch zu erwähnen, daßnämlich das aus der Pottasche bereitete kohlens. Kali stets etwas wenigesfalzs. Kali enthält, welches von der an Mächtigkeit der Salzsäure nachstehen-den Essigsäure nicht zersetzt werden kann, und daher in der Flüssigkeit bleibt.Um schwächere Sauren aus ihren Verbindungen mit Alkalien auszu-treiben, wird im Allgemeinen die mächtige und zugleich wohlfeile Schwefel-säure benutzt; es ist dasselbe also auch hier vorgeschrieben, im» zwar sollenl2 Unzen der rohen Schlvefelsaure, d. i. des gewöhnlichen Vttriolöls voni,»5N fpec. Gew., dazu genommen werden. Es wird leicht seyn, durcheinfache Rechnungen zu prüfen, ob die vorgeschriebene Menge Vitriolöl denstöchiometrischen Gesetzen entspreche, iuo Theile kohlens. Kali bestehen aus68,22 Kali und 31,68 Kohlensäure; die in Arbeit genommenen IL Unzen