»22 H,cetuin lüolcluci ^cetum concentratum
*^cetum ^olckioi. Zeitlosenessig.Nimm: getrocknete Zeitlosenwurzeln zwei Unzen.Klein geschnitten werden sie drei Tage hindurch in einer solchenMenge destillirten Essig s maccrirt, daß dieColatur nachgelindem Auspressen achtzehn Unzen betrage. Filtrire undbewahre ihn sorgfällig auf.
Auf dieselbe Weise werde bereitet:
^cetum «oillitioum. Mcerzwiebelessig.
Er sey klar, rolhgelb.
Neide Essige setzen in der Ruhe einen Niederschlag «b, der auslorydirtem?) Gelbestoff und citronensaurem Kalk besteht. Sie schim-meln leicht, müssen daher nicht auf lange Zeit vorrHthig gehalten, undan einem kühlen Orte aufbewahrt werden. Der Geschmack ist bei beidenbitter. Sie werden selten für sich, mehr zur Bereitung des Zeitlosen»und des Meerzwiebelsauerhonigs gebraucht.
^«ewm «oneentrawm. Contttltrirter Essig.
Nimm: loh lensauresKali aus derPotta sehe sechs-zehn Unzen,destillirten Essig so viel, als zur vollkommenenNeutralisation hinreichend ist.Man lasse bis auf sechs und dreißigUnzen verdam-pfen, welche mau nach dem Erkalten und Filtriren i» eine glä»ferne Retorte giebt, und hinzufügt:
aufs feinste geriebenen Braunstein zwei Unzen,rohe Schwefelsäure zwölf Unzen, die mitfechsUnzengemeinenWassers verdünnt worden.Den Netortenhals spühle ab mit
zwei Unzen destillirten Wassers.Nach Anfügung einer Vorlage und Verklcbung der Fugengeschehe die Destillation bis zur Trockne. Wenn das Destillatviel schweflige Säure oder Brenzüches enthält, so werde es über
eine Unze aufs feinste geriebenen Braunstein,wen» es aber viel Schwefelsäure enthält, über
eine hinreichende Menge essigsaures Kalircctisicirt. Bewahre es in gut verstopften Gefäßen auf.
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