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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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115
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Einleitung

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fel, welcher sich von dem elektro-negativen Metalle trennte, zuSchwefelkalium, welches dann mit einem unzersttzten Theile desSchweftlmetalles in Verbindung tritt. Z. B. Schwefelarsen löst sichsehr leicht in kaustischem Kali auf; ein Theil des Schwefelarsenswird dabei auf die Weise zerseht, daß sich das Arsen auf Kosten desKalis zu arseniger Saure oxydirt, und der Schwefel, welcher dasArsen frei werden läßt, verbindet sich mit dem Kalium des Kalis zuSchwefelkalium. Die Auflösung, welche dann erhalten wird, besiehtimmer aus einem mit einem Schwefelsalze gemengten Sauerstosssalze.In dem hier angeführten Beispiele ist arsenigsaures Kali dieses Sauer:sioffsalz, und man muß bemerken, daß es immer das elektro-nega-tive Metall und nicht der Schwefel ist, welches dabei die Säure indem Sauerstoffsalze bildet. 4) Wenn in Wasser aufgelöstes wasser-stoffschweftigcs Schwefelkalium mit einer Metallsäure vermischt wird,so wird letztere auf Kosten der SchwefelwasserstoMure zu einemSchwefelmetalle reducirt, welches sich mit Schwefelkalium vereinigt.Da aber der Schwefelwasserstoff durch die Oxydation seines Wasser«sioffs auf Kosten der Metallsäure keine zur Sättigung des in derFlüssigkeit befindlichen Schwefelkaliums hinreichende Menge des elek-tro-negativen Schweftlmetalles hervorzubringen vermag, so wird einAntheil Schwefelkalium zerseht, dessen Kalium sich durch die Metall-süure zu Kali oxydirt, während das cleltro-negative Metall seineuSauerstoff gegen den Schwefel des Kaliums austauscht. Das soneugebildete Kali verbindet sich mit einem TlMe der Metallsäure zueinem Salze, und wird deshalb sehr selten in der Flüssigkeit frei.Auch in diesem Falle wird folglich ein Sauersioffsalz zugleich mitdem Schwefelsalze gebildet. Wird der Versuch mit wasserstoffschwef-ligem Schwefelammonium (Hydrothionammonium) und mit arsenigerSäure, oder mit Zinnoxydhydrat gemacht, so bemerkt man das Frei-werden des Alkalis, denn die Affinität des Ammoniaks zum Zinnoxydoder zur arsenigen Säure ist zu schwach, um damit ein Salz hervor-bringen zu können. Die Flüssigkeit riecht deshalb nachher starknach Ammoniak. 5) Diese Verbindungen können auch auf trockneinWege erhalten werden, wenn z. B. das elektro-negative Schwefelme-tall in gehöriger Proportion mit kohlensaurem Alkali vermischt, undin einem bedeckten Gefäße erhitzt wird. Die Kohlensäure wird aus-getrieben, und das Alkali wirkt auf das Schweftlmetall gerade wieauf nassem Wege, eS vertauscht einen Theil seines Sauerstoffs mit

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