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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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Einleitung

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als die andere, weil in dem Salze weder Säure, Basis, noch einzusammengesetzter Satzbilder vorhanden ist, und das Salz selbst dasProduct vom Gleichgewichte der entgegengesetzten Kraftäußerungenist. Bei der Zersetzung des Salzes beruht es auf der Zersetzungsmc,thode, ob es in Säure und Basis zerseht wird, oder ob es in elektro-positives Metall, welches abgeschieden wird, und in einen Satzbilder,welcher in einer neuen Verbindung bleibt, zerlegt wird, z. B. wennein Kupfersalz von Eisen zersetzt und Kupfer abgeschieden wird, oderwenn die elektrische Säule das Metall auf dem negativen Pole, denSauerstoff mit der Säure, d. h. die Bestandtheile des zusammenge,setzten Salzbilders, auf dem positiven Pole abscheidet; diese verschie»denen Erklärungen sind folglich nur Vorstellungsarten, welche zudemselben Resultate fuhren, Und von welchen eine jede richtig ist inBeziehung auf die Zersetzungs- oder Zusammensetzungsweise, welchefür ein gegebenes Salz angewandt wird, und welche folglich gleichrichtig seyn müssen.

K) Schwefelsalze. Die mit Schwefel verbundenen Metalle(Schwefelmetalle) können sich gerade so wie die mit Sauerstoff ve«bundenen Metalle (Metalloide) mit einander verbinden. Diese Ver-bindungen finden hauptsächl/ch, hier wie dort, zwischen elektro-nega«tiven und eleltro-positiven Schwcftlmetallen statt, und stellen Körperdar, von denen viele in Wasser aufibslich sind, und daraus in Kry,siallform erhalten werden können. Die Schwefelungssiufen der elet-tro-positiven Metalle, welche den basischen Oxyden entsprechen (d. i.die, Welche durch wechselseitige Zersetzung des basischen Oxyds mitSchwefelwassersioffgas entstehen, dadurch nämlich, daß der Wasserstoffsich mit dem Sauerstoffe zu Wasser verbindet, und der dem ausge-triebenen Sauerstoffe entsprechende Antheil Schwefel sich mit dempositiven metallischen Radicale vereinigt) spielen in diesen Verbmdun-gen die Rollen der Basen. Die höheren Schwefelungsstufen derelektro-positiven Metalle besitzen dieses Vermögen nicht, und sie ver,halten sich in dieser Hinsicht wie die Hyperoxyde; sie verbinden sichmit feinem andern Schwefelmetall, können aber ihren Schwefelüber-schuß an andere Metalle absetzen. Die Schwefelungsstufen der elek-tro-negativen Metalle, deren Zusammensetzung mit der der Metall-säuren proportional ist, verbinden sich Nach Art der Säuren mitden elektro-positiven Schwefelmetallen, auf eine solche Weise und insolchen Verhältnissen, daß, wenn der Schwefel gegen gleich vieleBulk's preuß. Pharmok. N. 8