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E i n l e l t u
gesättigt haben, welches bei den alkalischen und den meisten Erdsal-zen der Fall ist, und in Mittelsalze, worin die Säure nicht sovollständig mit Basis gesättigt ist, daß sie als Säure zu reagirenaufhörte; von dieser Art sind die meisten Metallsalze und auch meh-rere Erdsalze. Berzelius rechnet aber jetzt zu den neutralen Sal-zen alle diejenigen, in welchen der Sauerstoff der Säure und derBasis in demjenigen Verhältnisse steht, welches bei den neutralstenVerbindungen stattfindet, die eine Säure mit den Alkalien oder alka-lischen Erden geben kann. So betrachtet-^. B. Berzelius denAlaun als ein neutrales Salz, wiewohl derselbe stark als Säurereagirt, weil der Sauerstoff der Schwefelsäure, wie im neutralenschwefelsauren Kali und Natron, dreimal so viel beträgt, als derSauerstoff der Basen zusammengenommen. Allein die Thonerde,als eine der schwächeren Basen, hebt nicht alle Eigenschaften derSäure auf, und deswegen behält der Alaun das Eigene, daß ersauer schmeckt und das Lackmuspapier röchet. Aber eben deswegen,scheint es, tonne man weder den Alaun, noch irgend ein anderesSalz, welches entweder als Säure oder als Base reagirt, mit einerdas entgegengesetzte Verhalten andeutenden Benennung bezeichnen,und es neutral nennen; auch ist diese von Berzelius dem Worteneutral beigelegte Bedeutung, für die vielleicht ein passenderes Wortaufgefunden werden könnte, nicht allgemein angenommen worden..
Dieselbe Neigung, welche die Metalle zeigen, sich mit den nichtmetallischen elementaren Stoffen (von Berzelius Metalloide ge-nannt) und mit einander zu verbinden, zeigen auch ihre -Oxyde, undgewöhnlich, wiewohl nicht immer, findet man, daß die Oxyde vor«züglich in denjenigen Verhältnissen sich mit einander verbinden, worinihre Radicale vorzugsweise Verbindungen eingehen. Daher verwan-deln sich gewöhnlich Schwefel-, Selen- und Arsenmetalle durch Auf-nahme von Sauerstoff in neutrale schwefelsaure, selensaure und arsen-saure Metallsalze, und überhaupt hängt das gegenseitige Verbindungs«bestreben der Oxyde von dem der Radicale auf eine solche Weise ab,daß die Dazwischenkunft des Sauerstoffs nur dieses Bestreben vermehrt,und es thätiger macht durch die größere Aufiöslichkeit der Oxyde,weil diese in flüssigem Zustand? besser auf einander wirken können.
Auch Wasser verbindet sich mit den Metalloxyden. Gegen diesauren spielt es die Rolle einer Basis, und bildet mit ihnen wasser-haltige SanerstoMuren, z. B. das Viiriolöl; gegen die basischen
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