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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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Einleitung

er unterschieb zuerst verschiedene luftartige Substanzen, unter demNamen Gas, von der atmosphärischen Luft. Franz Baco vonVerulam, 1816, englischer Kanzler, ein Mann von großer, umfas-sender und gründlicher Gelehrsamkeit, hat ganz vorzüglich die Na-turwissenschaften bereichert. Im Jahr 1638 wurde von Corn.Drebbel das Luftthermometer erfunden, 1643 fand Evangelist«Torricelli die nach ihm benannte Torricellische Leere oder T. Roh«re, welche 1648 Blaise Pascal zu Wetterbeobachtungen benutzte,so das Barometer erfand, und dasselbe zu Höhcnmessungen benutzte.Sehr bedeutende Fortschritte wurden der Chemie durch Ioh. Rud.Glauber, geb. 16<N zu Karlstadt in Franken, gest. zu Amsterdam1670, Zu Theil. Glauber war nicht nur einer der geschicktestenAerzte, sondern auch einer der vorzüglichsten Chemiker seiner Zeit,und mit vielem natürlichen Scharfsinne ausgerüstet. Dem alchemi-siischen Studium blieb er jedoch treu ergeben; in seinem Werke:<1e «!^n»tur» 5!,!ium, molnllorum et ^l.inewiuii,, ertheilt er Un-terricht, wie nicht allein die Salze, Metalle und Planeten, sondernauch die verborgenen Kräfte, ihre Bedeutung, Natur und Eigen-schaften aus der Signatur der Wörter und Namen durch Cirkel undViereck erlernet und ausgerechnet werden könnten.

Otto von Guericke, Bürgermeister zu Magdeburg, erfanddie Luftpumpe und stellte 1650 auf dem Reichstage zu Regensburgöffentliche Versuche damit an. Bald darauf wurde von demselbendie Elektrisirmaschine erfunden, und zwar mit einer Kugel vonSchwefel.

Von sehr bedeutendem Einflüsse auf die Wissenschaften warendie gelehrten Gesellschaften, die nach und nach entstanden. 1660wurde zu London die Kbnigl. Societüt der Wissenschaften von Karl ll.gestiftet; 1666 entstand zu Paris die Akademie der Wissenschaften,und in demselben Jahre die deutsche naturforschende Gesellschaft.

Werner Rollfingk, Thomas Willis, Franz Sylvius,I. Mayow, Glaser, Herr mann Conring u. m. A., in derdamaligen Zeit ausgezeichnete Förderer der Wissenschaften, sind auchjetzt noch von der Nachwelt geachtet.

Ioh. Joachim Becher, geb. 1635, Sohn eines lutherischenPredigers in Speyer, in früher Jugend mit Dürftigkeit und Man-gel kämpfend, erwarb sich durch eigene Belehrung ausgebreitete Kennt-nisse, wurde 1666 öffentlicher Lehrer der Arzneiwissenschaft zu Mainz,