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1 (1855)
Entstehung
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1166
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Bedeckung mit Waldstreu im Winter im Freien ausdauert.Er erfordert einen trocknen Boden. Die Stengel sind dünn,meist wurzelnd, breiten sich stark aus und schlingen sich ineinander. Die Blätter sind dreizählig, die Blättchen 3 bis 4Zoll lang, 2 bis 3 Zoll breit, eiförmig, häutig, etwas durch-scheinend, lappig eingeschnitten (buchtiggezäbnt), unterhalbmit weichen Haaren besetzt. Eine Abart mit ganzen undglatten Blättern unterschied Linne als Rhus radicans.

Die Blätter werden während der Blüthezeit, im Juniund Juli bei Sonnenschein eingesammelt, wobei man eineBerührung derselben mit blossen Händen mög-lichst zu vermeiden hat. Man schneidet die Blättermit der Scheere ab und lässt sie in ein Spansieb fallen, inwelchem sie auch zum Trocknen an die Sonne gestellt wer-den. 7 Th. geben 2 Th. trockne Blätter. Diese werden ge-schnitten und gepulvert in gut verkorkten Glasflaschen auf-bewahrt. Der Gebrauch derselben ist ein seltener. Höch-ste Gabe 6 Gran.

Die ganze Pflanze enthält einen gelblichen Milchsaft, welcher sichan der Luft bald schwärzt und auch auf die Haut gebracht, dieseschwarz färbt, und schmerzhafte oft langdauernde Anschwellungenverursacht. Das Extrakt in die Haut eingerieben bewirkt ähnlicheZufälle. Es giebt nur wenige Individuen, auf welche dieses Giftohne auffallende Wirkung bleibt. Besonders schädlich ist auch dieblosse Ausdünstung dieses Strauches an trüben Tagen, im Schatten,besonders aber nach Sonnenuntergang. Sie erzeugt Anschwellungen, Blasen auf der Haut und Unwohlsein.

Achard erhielt durch Auspressen von 18 Unz. R Drachm. Blätter8\ Unz grünen Saft, woraus sich ein grüner Bodensatz absonderte.Der widrige Geruch desselben verschwand beim Eindampfen. DerRückstand vom Auspressen lieferte 3 Drachm. 2 Skrpl. gummigesExtrakt und 3 Drachm 10 Gran Harz. Nach van Mons ist der Saftdes Giftsumachs durch den Gehalt eines Stoffes merkwürdig, welcherSauerstoff aus der Luft anzieht und dadurch in eine schwarze, inWasser Weingeist Aether und Alkalien unauflösliche Substanz ver-wandelt wird, die sich auf Zeuge dauerhaft niederschlägt. Ausserdiesem Stoffe enthalten die Blätter Gerbstoff, Gallussäure, Schleim,Satzmehl und einige Salze. Ausser dem Exlract. Rhois Toxicod. (s d.)ist auch eine

Tinclura Rhois Toxieodendri im Gebrauch. Sie wird ausden trocknen Blättern wie lind. Digitalis der Ph Bor. oder durchDigestion von 3 Th. frischen Blättern mit 7 Th. rektif. Weingeist, Pres-sen und flltriren bereitet. Höchste Gabe 15 Tropfen.