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mischen einer schwachweingeistigen Gummiguttilösung mit der blauenCyaneisentinte erhält man eine vorzügliche grüne Tinte.
Berzelius betrachtete die Verbindungen der Cyanmetalle als Dop-pelsalze, nach welcher Ansicht die im Vorhergehenden angegebenenFormeln gefasst sind. Liebig dagegen als einfache Verbindungen ei-nes metallhaltigen Cyanradikals, welches mit Wasserstoff eine Metall-blausäure bildet, wie Cyan mit Wasserstoff Blausäure. Solche Cyan-radikale sind Ferrocyan (Symb. Cfy) und Ferridcyan (Symb.Cfdy). Hiernach erhalten die Eisencyanverbindungen folgende Benen-nungen und Formeln.
Ferrocyan = Cfy (= Cy 3 Fe). Ein basisches Radikal, welchesfür sich noch nicht hergestellt ist.
Ferrocyanwasserstoffsäureoder Eisenblausäure=Cfy-|-2H.
Ferrocyankalium oder gelbes Blutlaugensalz = Cfy-|_2Ka.
F erroeyaneisen (mit Ueberschuss von Ferrocyan) oder Berli-nerblau = 3Cfy-f-4Fe.
Ferridcyan =Cfdy (=rCy 6 Fe 2 ). Ein 3basiscb.es für sich noch
nicht hergestelltes Radikal.Ferridcyanwasserstoffsäure = Cfdy-)-3H.Ferridcyankalium oder rothes Blutlaugensalz = Cfdy-J-3Ka.Ferridcyaneisen oder Turnbull's Blau = Cfdy^SFe.
Ferrum Oxydatum) liydrico-aceti-tuiii in Aqua.
Liquor Ferri oxjdati hydrato-acetici.
PIl. JBor. Eine Mischung aus zwei Th. Ferrum hydricumin Aqua und einem Th. Liquor Ferri acetici. Sie wirdex tempore dargestellt. Eine trübe braunrothe Flüssigkeit.
Diese Mischung 'wird als Gegengift der arsen - undarsenigsauren Salze benutzt. Vergl. Ferrum hydricum inAqua Ph. Bor.
Ferrum jodatum.
FeJ; Ferrum hydrojodicum oxydulatum, Joduretum Ferri;
Jodure de Fer, Hydriodate de Fer; Jodide of fron; Jodeisen,
Eisenjodür.
Pll. llailtTt. Ein Th. reines gepulv. Eisen, zehn Th.destill. Wasser und vier Th. Jod werden in einemsteinernen Mörser zusammengerieben und massig erwärmt,bis die Anfangs rothbraune Flüssigkeit nur noch hellgrün