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Nach längerem Liegen extrahirt stellt sich dieser Uebelstandweniger heraus. Die beste Bereitungsweise ist die, Wurzelund Kraut des Löwenzahns im trocknen Zustande zu zer-schneiden, mit lauem Wasser zu einem Brei anzurühren undim Extraktionsfasse durch Verdrängung mittelst lauen Was-sers zu extrahiren. Die letzten schwachschmeckendenAuszüge werden verworfen. Die Extraktbrühe wird dannso behandelt, wie die PA. Bor. vorschreibt, wobei ein gros-ser Theil der darin befindlichen Kalksalze abgeschieden wird.Ein langes Stehen der Extraktbrühen ist nicht gut, weilsie Neigung zur Gährung haben. Das aus dem im Herbstegesammelten Löwenzahne bereitete Extrakt soll zuckerhal-tiger sein.

Ausbeute aus dem trocknen Vegetabil 20 bis 30 Proc.

Extraktum Taraxaci liquidum.

Mellago Taraxaci; Löwenzahnsaft, Löwenzahndicksaft.

PIl, Bor< Eine Mischung aus drei TA. Exlract. Taraxaciund einem TA. Wasser. Sie ist klar, röthlich braun,von Syrupskonsistenz.

Pll. II.) ml». Eine wässrige Verdiinnung des Extract. Ta-raxaci von der Dicke des ersten Extraktkonsistenzgrades.Nach

Pll. Ha IUI., Sl. Mols, soll es aus Ilerba und Radixrecens Taraxaci wie Extract. Graminis liquidum, und nach

Pll. Sax« wie Extract. Absinthii bereitet, über nur zur Sg-rupsdicke eingedampft werden.

Vergleiche Extract. Taraxaci und Exlract. Graminis liquidum.

Extractum Taxi baccatse.

Pll. Haitlb. Es wird aus dem friscAen Kraute der Taxusbaccata L. wie Exlract. Chelidonii bereitet.

Extract um Tornientillae.

Tormentillextrakt.

Pll. M» IIS8». Es wird aus der Tormentillwurzel wie Extract.

Cuscarillae bereitet; nach derPll. Sax. ebenso, aber bis zur Trockne eingedampft. Ein

rothlich schwarzes Extrakt.