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1 (1855)
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930
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mit 24 Pfd. Wasser übergiessen, \ Stunde digeriren unddann mit den übrigen Species nur £ Stunde kochen. DieKolatur im Betrage von 16 Pfd wird in 8 Flaschen ge-geben und mitDecoctum forte 11 signirt.

Decoctum %ittmaiini mitius.

Decoctum Sarsaparillae compositum tenue; milderes Zittmann'-

sches Dekokt.

Ml. Bor<; Sax. Die rückständigen Species von demstärkeren Zitlmann'sehen Dekokte und sechs Un%. zer-schnittene Sarsaparillwurzel werden mit 72 Pfd.Wasser bis auf 24 Pfd. eingekocht, wobei man gegendas Ende des Kochens Cilronenschale, Zimmtkassie,Meiner Kardamom, (ungeschälte^) Süssholzwurzel,nachdem sämmtliche zerstossen und zerschnitten sind, vonjedem drei Drachm. zusetzt. Hierauf wird ausgepresstund kolirt. Nachdem die Flüssigkeit einige Zeit abge-setzt hat, giesst man sie klar vom Bodensatze ab.

M"ll. Haml). und SI. Hol*, lassen den Rückstand vomstärkeren Dekokte und die Sarsaparillwurzel nur mit 24Pfd Wasser, unter Zufiigung der übrigen Species gegendas Ende der Kochung, bis zu einer Kolatur von 16 Pfdeinkochen. Statt 3 Drachm. Süssholzwurzel werden jedoch6 Drachm. zugesetzt. Die Kolatur wird in 8 Gläser ge-geben und signirtDecoctum tenue."

Das Ziftmann'sche Dekokt halten viele Aerzte für einvorzügliches Medikament, auf welches sie in manchen Krank-heitsfällen die letzte Hoffnung zur Genesung setzen. Wenn-gleich die Regeln der Kunst und die Wissenschaft an derVorschrift desselben so manches auszusetzen haben, so dürftees dennoch die Pflicht des Pharmaceuten sein, es streng nachder Vorschrift zu bereiten. Das Tadelswerthe an der Vor-schrift ist, dass diese nicht die Art und Beschaffenheit desGefässes, worin die Kochung geschehen kann, angiebt. EinTheil des Kalomels geht durch den Beutel und vertheilt sichmechanisch in die kochende Flüssigkeit. Ist das Kochgefässein metallenes, so ist auch klar, dass dieser Theil des Queck-sielbersalzes grössten Theils zersetzt wird und entsprechende