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1 (1855)
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681
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ab, das letzte derselben am Boden des Schmelzgefässes be-findliche aber giesst man behutsam in eine der Ecken derPapierkapseln. Nach dem Erkalten schneidet man diesenTheil mit den Unreinigkeiten ab, um ihn zu den Fettmas-sen zu thun, welche man zu der Bereitung des Ungt. Pedi-culorum zu sammeln pflegt. Der Muskatbalsam wird in por-cellanenen oder gläsernen Gefässen aufbewahrt und in Wachs-papier gehüllt dispensirt. Im Winter kann man den Mus-katbalsam statt in Papierkapseln in Blechkapseln, wie dieseunter Ceratam Cetacei beschrieben sind, ausgiessen.

Balsamum Peruvianuni album.

Weisser Peruvianischer Balsam.Pli. Hann.

Die Mutterpflanze dieses gelblichen flüssigen Balsamsvon vanillenartigem Gerüche ist nicht genau bekannt. Ersoll durch Pressen der Früchte einer Myrospermum-Axi ge-wonnen werden. Er kommt aus Südamerika in so kleinenQuantitäten, dass er nur von wenigen gekauft werden kann.Es ist sicher eine wunderbare Liebhaberei der Verfasser of-ficieller Pharmakopoeen, in diese solche kaum käufliche, fürdie Medicin so werthlose und obsolete Stofle aufzunehmen.

Balsamum Peruvianum.

Bals. Indicum nigrum; Baume de Perou ou (Finde noir, Peru-vian baisam; schwarzer Peruvianischer oder Indischer oder

Peru-Balsam.

JPll. Bor. Eine dickliche, schwärzlich braune, in Masse un-durchsichtige, in Tropfen durchsichtige, beim Berührendie Finger beschmutzende, kaum zähe, der Luft ausge-setzt nicht trocknende Flüssigkeil von scharf gewürzhaf-tem Geschmacke und angenehmem Benzoegeruche. Sieist in fünf Th. höchstreklif. Weingeist fast löslich. Die Lö-sung ist zuerst trübe, dann bei Anwendung von Wärmeklar mit geringem Bodensatze. Man habe Acht, dass sie