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gebracht, in welcher sie vollkommen dünn gesehlagen werden. Diesebesteht aus mehreren Hundert grauen, durchsichtigen sehr dünnen dop-pelt aufeinandergeklebten'häutigen Blättern, den Goldschläger-häutchen, -welche aus der äusseren vom Fette befreiten Haut desMastdarms der Ochsen dargestellt werden. Die Goldblättchen die ausder Hautform kommen, werden wieder getheilt und mit einer höl-zerner Pincette zwischen die Blättchen eines Büchelchens aus sehrfeinem mit Bolus gefärbtem- und dünngeschlagenen Papiere, demGoldschlägerpapiere, gelegt. Man unterscheidet mehrere Sorten Blatt-gold: Feingold, Süsshalbgeschlagen, Hoch halbgeschla-gen (mit Kupfer legirt), Mittelhalbges chlagen (weniger mit Ku-pfer legi«), Breitgold (Dukatengold), Franzgold (mit Silber le-girt). Das Feingold ist dasjenige, was zu pharmaceutischen Zwek-ken benutzt wird. 12 Büchelchen bilden 1 Buch oder Pack.
Das Blattgold darf mit etwas Silber, aber nicht mit Ku-pfer legirt sein. Letzteres wird entdeckt, wenn die mit Kö-nigswasser bewirkte Auflösung mit überschüssiger Amnion-flüssigkeit gefällt ein blaues Filtrat liefert. Das Vergoldender Pillen geschieht in derselben Art wie das Versilbern(s. Ar gen tum foliatum).
Metallgold oder Goldschaum ist ein dem Blattgolde ähnlichestechnisches Präparat, welches arfs Kupfer und Zink (Tomback) be-steht. Dieses ist in Salpetersäure völlig löslich.
Auro-Natrium chloratum.
Aurum chloratum natronatum, Aurum muriaticum natronatum,Chloretum auricum cum Chloreto Natrii, Aurum sesquichlo-ratum natronatum, Murias Auri et Sodae; Chlorure d'or etde Sodium, Chloroaurate de Sodium, Muriaie dor et de Soude;Chlorgoldnatrium, natronhaltiges salzsaures Gold.
Pll. Bot*. Eine Drachm. Gold ivird unter Erwärmen mit-telst einer Mischung aus drei Drachm. Chlorwasser-stoffsäure und einer Drachm. Salpetersäure gelöst unddie Lösung bei gelinder Wärme in einem porcellanenenGefässe zur starken Syrupsdicke abgedampft. Beim Er-kalten gellt es in eine Salzmasse zusammen, welche ineiner Unze Wasser gelöst nach der Filtration mit einerpZllrirten Lösung von hundert Gran Chlornatrium ineiner Unze Wasser vermischt wird. Die Flüssigkeit wirdbei gelinder Wärme zur Trockne abgedampft und dierückständige Masse gut zerrieben.