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von ihrer frischen Bereitung ab, daher der Kamferessig extempore bereitet und nicht vorräthig gehalten werden kann.Die PA. Sl. Hols. verordnet den Essig der Mischung ausKamfer und Gummi allmählig bis zur Auflösung zuzufügen.Kamfer ist wohl löslich in Essigsäure, ih dem Essige istdiese Auflöslichkeit aber fast Null. Es kann daher die Mi-schung nicht Ansprüche auf eine Auflösung machen, sie istvielmehr eine Arzneiform, die zu den Emulsionen gerechnetwerden muss.
Acetum Coleliici«
Vinaigre colchique- Zeitlosenessig.
Fll. Haiti!). Zwei Un%. zerschnittene frische Zeit-losenwurzel werden mit zwei Pfd. Weinessig unteröfterem Umschütteln 4 Tage hindurch macerirt. Nach-dem dann die Flüssigkeit vom Bodensätze abgegossenworden, wird sie mit einer Un%. rektificirtem Wein-geist versetzt und filtrit. Die Kolatur soll zwei Pfd.betragen. 1 Unze enthält das Lösliche aus 40 Gran,Zeitlosenwurzel. Wird im August bereitet.
Fll. Sl. Hols. schreibt dasselbe Mengenverhältniss der In-gredienzien, aber eine 7tägige Maceration vor.
Fll. IIa IIII. schreibt bis auf einen doppelt so grossen Wein-geistzusatz dasselbe Mengenverhältniss der Ingredienzien^eine 4fägige Maceration, aber keine frische Zeitlosenwur-zel, sondern die getrocknete zu nehmen, vor.
Fll» Sax. Trockner Zeitlosensamen, eine Unze, wirdmit neun Unzen destillirt. Essig 3 Tage hindurchdigerirt und die durch Auspressen erlangte Kolatur filtrit.
Nur durch Maceration der frischen im Herbste gesam-melten Zeitlosenzwiebeln mit einem starken Essige lässt sichein kräftiges Medicament herstellen. Die getrocknete Wur-zel hat alle Schärfe verloren. Der Zeitlosenessig wird sehrleicht kahmig und trübe. Der Weingeistzusatz nach Ph. Hamb.würde daher sehr nützlich sein, wenn er nur wenigstens dop-pelt soviel betrüge. Dieser Essig muss in kleinen, gut mitKorken verschlossenen Flaschen, welche bis unter den Pfro-pfen damit angefüllt sind, an einem schattigen Orte aufbe-