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Antimon, Sb ^129,2, als antimonige S., Sb0 4 =161,2, oderals Antimonsulfür, SbS 3 = 177,2. Enthält die L. An-timonoxyd und keine Salpeters., so versetzt man sie mitWeinsteins, und fällt mit Schwefelwasserstoff, lässt sie aneinem warmen Orte eine Stunde stehen, sammelt denlSie-derschl., wäscht ihn, trocknet ihn im Wasserb. und wägtihn als SbS 3 . Dieses ist in konc. Chlorwasserstoffs, löslich. —Oder man dampft das mit leichtflüchtigen oder zersetz-baren Sauerstoffsäuren verbundene Antimonsalz mit Sal-peters, behutsam ab, glüht den Bückstand und wägt ihnals SbO 4 . Auch kann man das aus der s. L. gefällte Schwe-felantimon im bedeckten Tiegel schwach glühen, den Rckstd. mitSalpeters, wiederholt eindampfen, glühen und als SbO 4 wägen.
Arsen, As = 75; arsenige S., AsO 3 =99; Arsens., As0 5 =115,als arsensaures Bleioxyd, oder als Arsensulfür,AsS 3 =123. Enthält die L. arsenige Säure, so muss diesezuvor durch Eindampfen mit Salpeters, zu Arsens, oxy-dirt werden. Bei Abwesenheit aller fixen fremden Bei-mischungen wird die L. mit frischgeglühtem Bleioxyd(dargestellt aus kohlens. Bleioxyd) im Uebcrsch. versetzt, beigelinder Wärme zur Trockne eingedampft und nach undnach bis zum Rothglühen erhitzt. Der Rckstd. ist arsens.Bleioxyd mit Bleioxyd. Wird von seinem Gewicht dasdes zugesetzten Bleioxyds abgezogen, so giebt der Restdas Arsensäurequantum an. — Arsenige S. wird aus dermit Chlorwasserstoff angesäuerten L. mit Schwefelwasser-stoff imllebrsch. gefällt, einige Stunden in verstopfter Flaschebei Seite gestellt, der Ndrschl. (AsS 3 ) dann gesammelt,ausgewaschen und im Wasserb. getrocknet. Enthält dieL Arsens , so wird diese durch Zusatz von schwefliger S. unddurch vorsichtiges Eindampfen bis fast zur Trockne in arsenigeS. verwandelt,
Baryt, Baryumoxyd, BaO=76,6, als schwefelsaures Ba-ryumoxyd, BaO,S0 3 =116,6. Verfahrungsweise wie beiKaiherde (S. 210). Statt des Weingsts wird hier Wasserangewendet. Da BaO,S0 3 sehr gern mit durch das Filter geht, solässt man es vor der Filtration einen Tag bei Seite stehen. BeiGegenwart von Strontian bestimmt man den Barytals Kieselfluorbaryum, Ba,SiFl 3 =146,9, indem man