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1 (1855)
Entstehung
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176
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Dieses Wasser wird hierbei zu einem ge-Aus diesem wird die Kieselfluorwasserstoffsäure aus-

16. Kieselßuorwassersto/f-S'iure, 3HFl-|-2SiFl 3 , wird be-reitet, indem man das, aus einem Gemenge von Sand und Flussspathzu gleichen Th. mit C Th. engl. Schwefelsäure entwickelte, Kiesel-fluorgas in Wasser leitet,latinösen Brei

gedrückt und dann filtrirt. Damit die Mündung der Gasleitungsröhrenicht von der ausscheidenden Kieselsäure verstopft werde, lässt mansie unter Queksilber münden. Sie erzeugt mit Barytsalzen einenin Salpetersäure unlöslichen, krystallinischen Niederschlagvon Kieselfluorbaryum(3BaFe,2SiFl 3 ), dagegen werden Stron-tiansalze nicht dadurch geüillt. Eine wässrige Lösung- vonschwefelsaurer Kalkerde, welche Chlornatrium enthält, fällt gleich-falls die Baryterde, aber nicht die Stronüanerde.

17. Kohlensaures Ammon, 2NH>0,3CO i . Die Auflösungdieses Salzes wird zur Trennung und Fällung der alkalischenErden und der Thonerde von der Bittererde und den fixenAlkalien benutzt. Die Bittererde wird nämlich bei Gegenwart vonAmmonsalzen nicht gefällt.

18. Kohlensaures Kaliumoxyd, KaO,C0 2 , trocken und in5 bis 6 Th. Wasser gelöst, dient zur Zersetzung der inWasser unlöslichen Metall- und Erdsalze. Diese werden ent-weder damit gekocht oder geglüht. Zu gleichem Zweck, besondersin Löthrohrversuchen benutzt man auch das

19. kohlensaure Natriumoxyd, Soda, NaO,C0 2 .

20. Königswasser, Chlorstickstoffsäure, NCPO 3 , ein Ge-raisch aus 1 Th. Salpetersäure und 3 bis 4 Th. Chlorwasser-stoffsäure. Siehe Aqua Regis im Kommentar.

21. Kupfer, Cu, in Stäben, Blech, Münzen. Zur Re-duktion des Quecksilbers, indem sich dieses als ein weisser durchReiben silberglänzendwerdender Ueberzug darauf niederschlägt. AlsFeilspähne zur Entdeckung der Salpetersäure (S. KommentarAcid. nilric.)

22. Oxalsäure oder Kleesäure, C i 0 3 ,3HO=Ox-|-3Aq.,und noch besser das

23. oxalsaure Ammon, NH 4 0,Ox, dienen in wässrigerLösung zur Entdeckung der Kalkerde in nicht sauren Lö-sungen, aus welchen etwaige Metalle durch Schwefelwasser-stoff oder Schwefelammonium zuvor ausgefällt sind. Bei Gegen-wart von Bittererde muss diese durch Zusatz von Chlorammonium inAuflösung erhalten werden. Bei Gegenwart von Baryterde wird die