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1 (1855)
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sens und Zerspringens, welche gewöhnlich die Folge einerschnellen ungleichen Erwärmung sind, bewahren will.

Zur Destillation grösserer Mengen bedient man sichder Destillationsapparate aus Metall. Diese bestehen für denpharmaceutischen Gebrauch aus 3 Haupttheilen: der kupfer-nen Blase A, welche zur Aufnahme der in Dampf zu ver-wandelnden Substanz dient; demzinnernen Helm B, und dem KühlerC, welcher eine Bohre ist, die ent-weder schlangenförmig gewundenoder in cylinderförmiger Ausdeh-nung durch das Kühlfass D geht,und die Dämpfe verdichtet, wel-che als Flüssigkeit bei E abfliessen.Je grösser die Oberfläche ist, wel-che der Kühler zur Verdichtung der Dämpfe darbietet, undje weniger eng die Dampileitungsröhre H ist, um so leichterund schneller geht, bei gehörigem Zufluss von kaltem Was-ser in das Kühlfass, die Destillation vor sich. Die Verkit-tung der Fugen zwischen Helm und Blase und Helm undKühler geschieht mit einem Teige aus Leinmehl Roggen-mehl und Wasser.

Die Destillation kleiner Mengen weinge"istiger, ätherhal-tiger und ähnlicher Flüssigkeiten geschieht bequem aus einemkurzhalsigen Kolben, aus welchem man die Dämpfe durcheine winklich und abwärts geneigt gebogene, nicht zu engeGlasröhre in eine andere, zur Abkühlung mit kaltem Was-ser umgebene Glasröhre leitet, worin sie sich verdichten undaus welcher das Verdichtete in die Vorlage abfliesst. Der Kol-ben c ist, wie die Betorte in Fig. auf S. 159 in eine Kapelle odereinen gusseisernen Grapen (ohne Füsse) eingesetzt. Die Er-hitzung geschieht durch den Windofen« Fig. S. 162. Durch dendichtschliessenden Kork d geht die Glasröhre e. Diesemündet in einen als Kühlröhre dienenden Stechheber f mitziemlich weiter Mundöffnung, welcher durch das hölzerneFass laufend in die Mündung der Vorlage g hineinreicht.Die oben trichterförmig erweiterte Bohre i von Blech dientzum Eingiessen des kalten Kühlwassers und die Tülle / zum

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