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1 (1855)
Entstehung
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153
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Rand des Trichters aufzuhängen. Die passendste Form einesTrichters ist die eines umgekehrten Kegels mit geraden "Wän-den , welche einen Winkel von 60 Grad bilden. Das Fil-trum wird aus einer kreisrunden Papierscheibe zusammen-gelegt und darf über den Trichterrand nicht hinausreichen,weil eines Theils das Ueberragende eine Verdunstung derFlüssigkeit befördert, wel-che nicht immer erwünschtist, anderen Theils auch derTrichter mit einer Glas-scheibe bedeckt * werdenkann, um eine Verdun-stung desto sicherer zu ver-hindern, oder Bestäubungoder die Einwirkung äus-serer Einflüsse auf die fil-trirende Flüssigkeit abzu-halten. Ein bequemes Fil-trirgestell ist in beistehender Figur dargestellt. Gebrannteunglasirte Thongefässe eignen sich unter Umständen sehrgut als Filter.

Oft ist es nothwendig, Salz - und ähnliche Lösungen heisszu filtriren, weil beim Erkalten sich die aufgelösten Stoffeausscheiden und nicht durch dasFiltrum gehen würden. In die-sem Falle bedient man sich einerTrichterhülle von Blech, dessenWände einen Winkel von 60°bilden. Ihr Inneres ist hohl zurAufnahme von warmem Wasser,welches durch A eingegossenwird. Durch Einwirkung einer«Weingeistflamme auf den Wär-mecylinder B kann das Wärmwasser in beliebiger Tempe-ratur erhalten werden.

Sind in der wässrigen Flüssigkeit Stoffe suspendirt, wo-durch sie trübe ist, und lassen sich diese durch Koliren oderFiltriren schwierig trennen, so wird eine solche (gewöhnlich