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1 (1855)
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quellen blos darin auf. Hierher gehörenTraganth, Salep, Pflau-men- und Kirschgummi (Bassoragummi, Bassorin, Cerasin).

Dem Gummi verwandt sind die Pflanzenschleime, welchedurch Wasser aus Caragheen (Gelin, Caraghin), Eibischwur-zel, Leinsamen, Flohsamen und Quittenkernen leicht ausge-zogen werden. Pflanzensäfte und Pflanzenauszüge werdenin Folge einer Zersetzung (Schleimgährung) dickflüssig undfadenziehend. Es bildet sich hier vielleicht eine Substanz,welche obigen Pflanzenschleimen anzureihen ist.

Der Zucker ist das vierte hauptsächlichste Kohlen-hydrat. Man unterscheidet drei Zuckerarten, nämlich denBohrzucker, Traubenzucker und Fruchtzucker. Sie sindcharakterisirt durch den süssen Geschmack und die Fähig-keit, unter Einwirkung von Ferment zu gähren und in Koh-lensäure und Alkohol zu zerfallen. (C 2 H I0 O 10 +2HO).

Der Rohrzucker findet sich in den Runkelrüben, demZuckerrohr, dem Ahorn, der Birke, dem Mais, der Melone,der Kokosnuss etc. Man erhält ihn durch Klären des Saftesaus diesen Vegetabilien, Eindampfen und Krystallisiren des-selben. Er krystallisirt in grossen rhomboidalen farblosenKrystallen(C 2 H> »O 1 °+2HO). In Wasser ist er leichtlöslichund im Alkohol nach dem Maasse, als dieser Wasser enthält.

Bei 180° schmilzt er ohne sich zu zersetzen und bildetnach dem Erkalten den bekannten Gerstenzucker und bis210° erhitzt verliert er 1 Aeq. Wasser, eine braune in Was-ser lösliche Masse, den nicht gährungsfähigen gebranntenZucker, Caramel (C 12 H 9 0 9 ), darstellend.

Der Rohrzucker geht mit Salzbasen Verbindungen (Sac-charate) ein und verliert dadurch an Süssigkeit. Chlorna-trium bildet mit ihm eine leicht zerfliessliche krystallisirbareVerbindung. Durch koncentr. Schwefelsäure wird er schonin der Kälte zersetzt und geschwärzt, wodurch er sich vomKrümelzucker unterscheidet. Verdünnte Säuren führen ihnallmählig in Krümel- oder Fruchtzucker über und Salpeter-säure oxydirt ihn zu Oxalsäure. Langes Kochen einer wäss-rigen Zuckerlösung ändert ihn in den unkrystallisirbarenSchleim- oder Syrupzucker um.

Der Krümelzucker, Traubenzucker, Stärkemehlzucker