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Um aus 124,8 Pfund schwefelsauren Kupferoxyds dasKupfer durch Eisen auszuscheiden, sind von diesem 28 Pfundenöthig. 31,8 Pfund Kupfer werden ausgeschieden. Um zuerfahren, wie viel wasserleeres schwefelsaures Eisenoxyduldadurch gewonnen wird, finden wir bei dieser Verbin-dung die Zahl 76. Also aus 124,8 Pfund schwefelsaurenKupferoxydes erhält man durch Zersetzung mittelst 28 PfundEisen, 76 Pfund wasserleeres schwefelsaures Eisenoxydul.
Beim salpetersauren Kali finden wir die Zahl 101. DieAequivalentzahl des einfachen Schwefelsäurehydrats (sp. Gew.1,848) ist 49, die der Salpetersäure 54.
101 Unzen salpetersaures Kali bedürfen zur Austreibungder Salpetersäure 49 Unzen Schwefelsäure, und 54 Unzenan wasserfreier Salpetersäure müssten gewonnen werden. Inder Praxis nimmt man jedoch doppelt so viel Schwefelsäure,um sicher alle Salpetersäure abzutrennen.
Die neben den Aequivalentzahlen stehenden Formelngeben die Zahl der Aequivalente der Verbindungsbestand-theile an. Die Formel des anderthalbfachen kohlensaurenBaryts ist 2BaO-j-3C0 2 , seine Aequivalentzahl 219,2.
Wollten wir nun 219,2 Unzen dieses Barytkarbonatsdurch Zusatz von Schwefelsäure (sp. G. 1,848) vollständigin schwefelsauren Baryt verwandeln, so würden (1 Aeq. =)49 Unzen Schwefelsäurehydrat nicht ausreichen, weil diesenur (1 Aeq. =) 76,6 Unzen Baryterde in schwefelsaurenBaryt verwandeln. Die Formel des 1^ fachen Barytkarbo-nats zeigt an, dass 1 Aequiv. davon 2 Aeq. Baryt enthalten;es sind also auch 2 Aeq. (2 X 49) = 98 Unzen Schwefelsäureerforderlich. Die Aequivalentzahl der Kohlensäure ist 22.Da 3 Aeq. Kohlensäure im l^fach kohlensauren Baryt ent-halten sind, so werden also auch 3 X 22 = 66 Unzen Koh-lensäure aus 219,2 anderthalb kohlensaurem Baryt durch Zu-satz von 98 Unzen Schwefelsäure entwickelt.
Die vorstehenden Erläuterungen über die Geltung derAequivalententabelle werden genügen, und wollen wir daher