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In den folgenden stöchiometrischen Uebungsbeispielenund Erläuterungen wollen wir uns der Aequivalentzahlen,die des Wasserstoffs = 1 angenommen, bedienen. Jedemit der chemischen Formel erläuterte Zahl in den Beispielenist eine Aequivalentzahl.
Welche Gewichte, ob Unzen oder Grane oder Pfunde,man den Aequivalentzahlen der Körper vorstehender Tabellebeilegt, ist gleichgültig, denn diese Zahlen geben stets dierelativen Gewichtsmengen an^ in welchen sich die Körperverbinden und zersetzen. Nehmen wir die Tabelle zur Hand,so finden wir beim Kalium die Zahl 39, beim Sauerstoff 8,beim Chlor 35,5 beim Jod 126, beim Brom 80, beim Schwe-fel' die Zahl 16. Diese Zahlen sagen uns, dass39 Pfund Kalium mit 8 Pfund Sauerstoff sich zu Kaliumoxyd39 „ n » 35,5 „ Chlor „ „ Chlorkalium
39 „ „ „ 126 „ Jod „ „ Jodkalium
39 „ „ „ 80 , Brom „ „ Bromkalium
39 „ , „ 16 „ Schwefel „ „ Schwefel-
kaliumverbinden. Weiter suchend in der Tabelle finden wirbeim Kaliumoxyd (Kali) die Zahl 47, bei der Schwefelsäuredie Zahl 40. Die Zahlen besagen, dass 47 Pfund (oder Un-zen oder Grane) Kaliumoxyd nöthig sind, um mit 40 Pfund(oder Unzen oder Granen) Schwefelsäure einfach schwefel-saures Kaliumoxyd zu bilden. 47 Pfund Kaliumoxyd und
40 Pfund Schwefelsäure geben 87 Pfund einfach schwefel-saures Kaliumoxyd. Wollen wir wissen, wieviel Chlorba-ryum .nöthig ist, um diese 87 Pfunde schwefelsaures Kalium-oxyd zu zersetzen, so dürfen wir nur unter den Chlorver-bindungen nachsehen, wo wir beim Chlorbaryum die Aequi-valentzahl 104,1 finden. Da die Bestandtheile beider Salzesich in einfachen Aequivalenten zersetzen, so sind also auch104,1 Pfund Chlorbaryum nöthig, um 87 Pfund schwefel-saures Kaliumoxyd vollständig zu zersetzen.
Die Aequivalentzahl des krystallisirten schwefelsaurenKupferoxyds ist 124,8, die des metallischen Eisens 28, desmetallischen Kupfers 31,8-