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1 (1855)
Entstehung
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58
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pferen und 2 schärferen Seitenkanten, ungleichen Endkan-ten, und nur eine derselben an dem einen Ende entsprichteiner am anderen Ende. Die Abänderungen des Henoederssind, wie leicht erklärlich, sämmtlich unsymmetrisch. EineAbänderung, welche der an Fig. 63 bemerkbaren ähnlich ist,findet man am schwefelsauren Kupferoxyd, Labrador undeinigen wenigen anderen.

Absolutes Gewicht der Körper.

Die Körper ziehen sich gegenseitig an. Die Kraft, inFolge welcher dies geschieht, nennen wir Anziehungskraftoder Attraktion. Die Massen der Körper auf der Erdober-fläche sind aber im Verhältnisse zur Masse der Erdkugelgewöhnlich so gering, dass diese Anziehungskraft unter sichunserer Wahrnehmung entgeht; wir beachten daher nur dieAnziehungskraft, welche die Erde gegen die Körper auf ihrausübt. Diese äussert sich durch das Bestreben der Körpersich ihr zu nähern, auf sie zurückzufallen, wenn sie von ihrgetrennt sind. Vermöge dieses Bestrebens der Körper, wel-ches die Schwere heisst, üben sie einen Druck aus aufjedes Hinderniss, welches sich dieser ihrer Bewegung ent-gegenstellt. Da nun alle Theile der Anziehungskraft gleichstark folgen, so muss auch der Druck, den sie ausüben, umso grösser sein; ie grösser ihre Menge, je grösser die Masseeines Körpers ist. Die Grösse oder die Stärke dieses Druk-kes nennt man das Gewicht.

Die Bestimmung der Masse eines Körpers, seines Ge-wichts, geschieht auf der Wage mittelst gewisser Maassein-heiten: der Gewichte. Die Operation, durch die man er-mittelt, wieviel der Maasseinheiten erforderlich sind, umeinen Körper auf der Wage im Gleichgewichte zu erhalten,nennt man das Wägen, und die Summe dieser Maassein-heiten nennt man das absolute Gewicht des Körpers.Ein Stück Salmiak wiegt vier Pfund" heisst: das StückSalmiak übt einen Druck auf seine Unterlage aus, wie vierder Maasseinheiten, welche man Pfunde nennt. Das Wä-gen der Gefässe, in denen Substanzen abgewogen wer-