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1 (1855)
Entstehung
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57
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leicht erklärlich mit vielen Abänderungen, beobachtet wird,z. B. am schwefelsauren und salpetersauren Kali, kohlensau-ren Natron, schwefelsauren Eisenoxydul, Gips, Feldspath,Augit, Borax, Malachit. Die schiefe rhombische Säule mitebenen Endflächen ist eine geschobene vierseitige Säule mitschiefer rhombischer Basis, 4 gleichen Seitenflächen und zweischiefangesetzten rhombischen Endflächen, 2 stumpfen und 2scharfen Seitenkanten, 8 gleichlangen Endkanten, und in je-dem Ende mit 4 Ecken, von denen 2 stumpfer, 2 schärfersind, also mit 8 dreikantigen Ecken. Je nach der Neigungder schiefangesetzten Endfläche oder dem Winkelverhältnisseder stumpferen und schärferen Seitenkanten und nach demLängenverhältnisse der Axen, giebt es verschiedene schieferhombische Säulen. Durch gerade Abstumpfung der stum-pferen Seitenkanten oder der schärferen geht die schiefe rhom-bische Säule in eine sechsseitige, durch gerade Abstumpfungbeiderlei Kanten in eine achtseitige Säule (mit schiefer Basis)über; durch Abstumpfung der 8 Endkanten in das oben be-schriebene klinorhombische Oktaeder, durch Abstumpfungder 8 Ecken in ein oblonges klinorhombisches Oktaeder über.Die Figuren 58 (Zucker, essigsaures Bleioxyd), 59 (Gips),60, 61, 62, 63 (schwefelsaures Eisenoxydul), sind Abänderun-gen der schiefen rhombischen Säule oder Kombinationen der-selben mit anderen Formen, z. B. Fig. 59 mit den Ok-taederflächen.

Das triklinische System,

dessen drei Axen untereinander ungleich und zu einanderschiefwinklich geneigt sind, hat ebenfalls sein Oktaeder, he-noedrisches oder klinorhombisches Oktaeder genannt, wel-ches aus dem Henoeder (Einzelflächner) oder der klino-rhomboidischen Säule durch Abstumpfung aller Endkantenentsteht. Da dieses Oktaeder aber niemals selbstständig vor-kommt, so wollen wir zu seiner Grundform, dem Henoeder,Fig. 64, übergehen. Dasselbe ist eine unsymmetrische ge-schobene vierseitige Säule mit geneigter rhomboidischer Grund-fläche (schiefaufgesetzte Endfläche), Fig. 64, mit 2 stum-