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geht dieses durch die Formen Fig. 8 u. 9 in das Rhomben-dodekaeder, Fig. 10, über.
Das Rhombendodekaeder, Granatdodekaeder, Gra-natoeder, Fig. 10, ist durch 12 gleiche und ähnliche Rhom-benflächen, 24 gleiche Kanten, sechs spitzere vierkantigeund 8 stumpfere dreikantige Ecken charakterisirt. Da mandiese Form gewöhnlich am Granat beobachtet, hat sie denNamen Granatoeder erhalten. In Kombinationsformen ausOktaeder, Würfel und Rhombendodekaeder krystallisirt amhäufigsten der Alaun. Auch der Phosphor krystallisirt indieser Form.
Durch gerade Abstumpfung der vierkantigen Ecken desRhombendodekaeders lässt sich dieses zum "Würfel, durchAbstumpfung der dreikantigen Ecken zum Oktaeder zurück-leiten. Durch gerade Abstumpfung der Kanten des Rhom-bendodekaeders entsteht das Ikositetraeder, Fig. 11.
Das Ikositetraeder oder Vierundzwanzigfläch-ner, Leucitoeder, Trapezoeder, zweikantiges Tetragonaliko-sitetraeder, Trapezoidikositetraeder, Fig. 11, ist durch 24gleiche und ähnliche symmetrische Trapezoidflächen, 48 Kan-ten von zweierlei und 26 Ecken von dreierlei Art charakte-risirt. Da der Leucit in dieser Form krystallisirt, so hatsie den Namen: Leucitkörper, Leucitoeder erhalten. Ankünstlichen Krystallen wird diese Form äusserst selten be-obachtet.
Setzt man auf jede Fläche des Würfels (Fig. 7) einevierseitige (stumpfe) Pyramide, die halb so hoch als eineSeite der Basis ist, so entsteht der Pyramidenwürfel,Viermalsechsflachner, Tetrakishexaeder, Fig. 12, welcher alsovon 24 gleichen und ähnlichen gleichschenklich - dreiseitigenFlächen begrenzt ist, mit 12 längeren und 24 kürzeren Kan-ten. Das gebrochene Granatoeder ist dieser Formähnlich, die Pyramiden sind aber spitzer, so dass sich mehrdie Totalform des Rhombendodekaeders herausstellt, Fig. 13.Fig. 14 ist eine am Flussspath beobachtete Kombination vonWürfel und der vorigen Form, entstanden durch gerade Ab-stumpfung der auf die Flächen des Würfels gesetzten Pyramiden.
Setzt man auf jede Fläche dea Oktaeders eine drei-