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1 (1860)
Entstehung
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260
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mälig unter dunkler Färbung reduzirt, oder was mir wahrscheinlicherdünkt, durch die dauernde Deplacirung in die schwefelhaltigen Ge-webe des Keratins (Haut, Haare, Nägel) zu unlöslichem, bräunlichenSchwefelsilber verwandelt, das nur äusserst schwer durch die kräftigsten,den organischen Stoffumsatz anregenden, diätetischen und therapeuti-schen Mittel, Diuretica, Diaphoretica, vor allen durch Jodammonium,benzöesaures Ammoniak, und kaiische Bäder flott gemacht und ver-drängt werden dürfte. Die Kur selbst gelang mir an keinem meinerbroncirten Meerschweinchen, aus dem einfachen Grunde, weil sie mirin der kürzesten Zeit verendeten, ich vermag nicht anzugeben, ob inFolge der stattgehabten Metall-Intoxication oder aus anderweitigenUrsachen. Jedenfalls sind die Bedingungen der Resorption der Silber-salze : Gegenwart eines Ueberschusses von Chloralkalien und Alkali-Albuminaten , derartige, dass sie bei der gewöhnlichen meist in nüch-ternem Magen erfolgenden internen Applikation des Silbersalzes, bei aufknappe Kost gesetzten Kranken nicht immer eintreten müssen, wess-halb das entstandene unlösliche Chlorsilber vor seiner erfolgenden Lö-sung durch eine beschleunigte peristaltische Bewegung in die unterenStrecken des Intestinaltractes gelangen, dort zu unlöslichen Schwefel-silber werden, als solches den Organismus verlassen, aber auch schwer-lich epileptische Zufälle heilen kann, woraus es sich auch erklärenwird, dass der Teint-Bronce zu den relativ selteneren Symptomen dernicht so ganz ungewöhnlichen Silbertherapie gehöre.

XCVII.

Argcutnm nitricum fusum, Giesclimolzenes, Sal-petersäure» Silberoxyd. Lapis infernalis.

Kp. Keines Silber .........nach Belieben.

Man löse es bei gelinder Wärme auf in so viel ver-dünnter reiner Salpetersäure als nöthig ist.

Die Lösung verdampfe man bei gelinder Wärme ineinem Porzellan-Gefässe bis zum trocknen Rückstände;hierauf verstärke man nach und nach das Feuer, biser oelartig fliesst und giese die geschmolzene Massein einen früher gereinigten und erwärmten eisernenModel, damit sie beim Erkalten die Stängel ch e nform an-nehme.

Die in gut verschlossenen Gefässen aufzubewah-renden Stängelchen seien weiss oder aschgrau, von cen-tral- strahlig-kry stallinischem Bruche, und denselbencharakteristischen Eigenschaften wie das krys tallisirt esalpetersaure Silberoxyd.

Da namentlich ein grösserer Kupfergehalt im Höllenstein, durchdie Zerfliesslichkeit des salpetersauren Kupferoxydes und dadurch