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IiXXXlV.
Aqua plumbica, Ulfiwasser, Aqua saturnina;Plumbum aceticum basicum solutum dilutum.
Rp.Destillirtes Wasser.........ein Pfund
Gelöstes, basisches, essigsaures Bleioxyd ...................zwei Drachmen.
Man bereite es erst zur Zeit des Bedarfes.
Ist in dem Verdünnungswasser, das selbstverständlich ein destil-lirtes sein muss, Kohlensäure absorbirt, wie das von Seite des Phar-mazeuten nicht anders gefordert werden kann, so trübt sich dieLösung des basich essigsauren Bleioxydes, durch Fällung vom koh-lensaurem Salze, was kaum zu vermeiden ist, und namentlich jedeAnfertigung eines grösseren Vorraths untersagt. Die in der Thatwerthvollen Heilwirkungen dieses tief unterschätzten Präparates wer-den seinerzeit bei den Bleimitteln zur Sprache kommen.
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MXXV.
Aqua Rosarum, Roscnwasser.
Rp.Eingesalzene Rosenblüthen .....ein Pfund
gewöhnliches Wasser .......acht Pfunde
Man destillire ab ........drei Pfunde.
Die Blätter der Rosa centifolia sind bei uns wohl die besten;jede zu rasche Steigerung der Temperatur und jede Verbrennungmuss strenge vermieden werden. — Das Eosenwasser darf nur inlose bedeckten Flaschen aufbewahrt werden, damit es nicht im ver-schlossenen Räume unter Hydrothionentwicklung faule; es ist imhöchsten Grade der Verderbniss unterworfen, und da es ausser sei-nem Dufte keine einzige vernünftige Heilindikation realisirt, so wärees in jeder Beziehung vernünftiger, eine Lösung von Rosenöl in Was •ser darzustellen, und die Gewinnung aller Rosenpräparate den Hat-chich schmauchenden nachdenklichen Kollegen von Schiras zu tiberlassen.
1XXXVI.
Aqua Rutae, Rautenwasser.
Wird aus dem getrockneten Rautenkraut, wie dasChamillen wasser bereitet.
Es enthält spurenweise Rautenöl, das nach den neuesten Unter-suchungen Caprinaldehyd uud Caprinalkohol enthält und beim Behan-