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1 (1860)
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IiXIV.

Aqua cerasorum nigrorum, Sclrwarzkirschen-

wasser.

Ep. Die zerstossenen Kerne der schwarzen Wald-kirsche ...............zwei Pfunde

Gewöhnliches Wasser.......acht Pfunde

Man macerire durch 24 Stunden, während welcherdie Mischung öfter aufgerührt wurde, und ziehe . ..................vier Pfunde ab

Dieses jetzige Wasser ist viermal stärker, als das der vorigenPharmakopoe. Viele Umstände sprechen dafür, dass es analog demBittermandelwasser wirke , entschieden ist es Blausäurehältig, jedochso gering, dass es kaum drei bis vier Fünftel per mille enthält. Diezur Bereitung dieses Präparates tauglichen Waldkirschen liefern circa28% trockene Frucht, 3% Steine und kaum 1% Kerne; ob in diesenAmygdalin vertreten sei; ist bis jetzt mit Sicherheit nicht ermittelt.

MV.

Aqua Chamomillae. Chamilleiiwasser.

Rp. Die getrockneten Blüthen der gemeinen Chamo-

mille................ein Pfund

Gewöhnliches Wasser......zwölf Pfunde

Man ziehe davon.......vier Pfunde ab.

Aqua Chlori, Chlorwasser.

Rp. Chlorina liquida, Aqua oxymuriatica; Liquor

Chlori.

Käufliche Chlorwasserstoffsäure. . . drei Unzen

Gewöhnliches Wasser....... 1 . TT

n , r> l • i eine Unze

Orepulverter Braunstein .....J

Man gebe sie in einen geräumigen Glaskolb en undverbinde denselben mit zwei Woulfischen Flaschen,deren erstere enthält

gewöhnliches Wasser........eine Unze

die ander e

destillirtes Wasser........zwei Pfunde

Die Destillation geschehe bei gelinder Wärme, bissich kein Chlorgas mehr entwickelt.

Die Flüssigkeit der ersten Flasche wird wegge-gossen, die der zweiten wird an einem kühlen unddunklen Orte, in wohl verschlossenen Gefässen aufbe-wahrt.

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