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mit Aschensalzen deren Menge bis gegen 40% steigen kann , darge-stellt worden; man weiss dass es durch Hitze nicht koagulirt, sichaber leicht in milchsaures Ammoniak umwandelt, dass es bei Gegen-wart von phosphorsauren Salzen durch Alkohol und in der höherenTemperatur durch Bleizucker füllbar ist. Einige Zeit mit atmosphäri-schen Sauerstoff im Contact wird das Emulsin zu einem Fermentkörper,der überraschende Gähmngen und Spaltungen zu veranlassen vermag;in diesem Zustande heisst es Synaptas oder Mandelhefe, und büsstdurch höhere Temperatur Schwermetallsalze und kochenden Alkoholseine katalitischen Eigenschaften ein. Das Legumin der Mandeln oderder Mandelkäse, das sich ähnlich dem Casein durch Essigsäure aus derwässrigen Lösung niederschlagen lässt, und beiläufig 22—23% in denMandeln beträgt, stimmt mit dem Legumin der Hülsenfrüchte, nichtin allen Eigenschaften überein.
Wurmstichige, in dumpfen Kellern aufbewahrte Mandeln, diewiderlich, ranzig, rostfleckig und wie Käse schmierig weich gewordensind , müssen begreiflicher Weise vom Arzneischatz ausgeschlossenbleiben.
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Amygdalae dulces. Süsse Mandeln.
Die Samen einer in Gärten ziehbaren Varietät vonAmygdalus communis Linn. unterscheiden sich ihrenäusseren Charakteren nach in keiner Weise von denbittern Mandeln, sie enthalten aber keinen Bitterstoffund sind leicht durch ihren süssen Geschmack zu er-kennen.
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iiii.vi>daliiiuiti, im) gdalin.
Das Erzeugniss chemischer Fabriken; soll in gutverschlossenen Gefässen aufbewahrt werden. Es stelltweisse, geruchlose, in Wasser und heissem Weingeistleicht lö sliche , in kaltem Weingeist schwer, in Aethervöllig unlösliche Kry stalle dar. Werden diese in derMilch aus süssen Mandeln aufgelöst, so zeigen sie deneigenthümlichen Bittermandelöhlgeruch.
17 Grane Amygdalin in der süssen Mandelmilch ge-löst, entsprechen beiläufig einein Grane wasserfreier Blau-säure. Es zeige keinen ranzigen Geruch.
Das Amygdalin wird aus der zwischen erwärmten Platten durchPressen vom Oele befreiten Bittermandelkleie durch Extraction mitkochendem Alkohol 0,83 und Heissfiltration gewonnen, von dem Fil-trate destillirt man 4 Fünftheile ab, und überlässt den Eetorten-Rück-
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