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mit Wassertröpfchen beschlagen. Zeigte er diese Probe, so wäreer zu wenig gebrannt, d. h. nicht völlig entwässert; seine hydros-kopische Natur fordert einen guten Verschluss an trocknem Orte.Der gebrannte Alaun zeigt neben den therapeutischen Wir-kungen des vorigen Präparates in geringem Grade die Wasser-anziehende oder hydrephelkystische Wirkung der unter diesemNamen, in den einleitenden pharmakonomischen Bemerkungenerwähnten Klasse von Aetzmitteln. Anhangsweise ist hier nochzu erwähnen, dass der Alaun und die Thonerdeverbindungen imAllgemeinen auch dem Zellenleben der Pflanzen feind sind. Ob-wohl die Thonerde als Silikat den grössten Theil des fruchtba-ren Ackerlandes bildet und durch ihre wasserbindende KraftBodenfeuchtigkeit und Quellenscheide, die unerlässlichen Bedin-gungen aller Vegetation beherrscht, so ist doch neben dieserhohen molekularen und physikalischen Dignität ihr chemischesMoment für das organische Leben unbedeutend. Sie ist daherauch nur ein seltener und meistens zufälliger Gast in den Aschenaller Organismen und die comparative Phytochemie weiss fastnur von einem Bärlappfarren, Lycopodium complanatum alseiner konstant Thonerdeführenden Pflanze zu erzählen. Von die-sem feindlichen Einflüsse der Thonerdesalze auf die Zellenbildungniederer Kryptogamen zieht die Industrie ihren Nutzen indemsie Alaunzusatz gegen Schimmclbildung empfiehlt und die Therapiebemächtigt sich seiner, indem sie den Alaun gegen Aphthen undSoor der Kinder anwendet.
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Amnion ia<-n in. Amnion i;tk<;ii mini Gummi Aiiimo-
niacum.
Das Gummiharz von orientalischen noch nichtnäher bekannten Um belli feren (Doldengewächsen)stammend, bildet undurchsichtige Körner und Klum-pen, die innen weiss und aussen gelb fettglänzendund hartbrüchig sind, in der Wärme jedoch erwei-chen, sichdess halb nur in derKälte pulvern lassen,einen eigenthümlichen Geruch und einen widerlichscharfen Geschmack besitzen. Eine Waare, die mit
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