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tat des Oeles resp. des Verhältnisses der Oel- und Margann-säure, weiters der Dauer d>>s Kochens und des angewendetenHißegrades, endlich von der Menge deS beigemengten Wassersab; je mehr Talgsäure vorhanden, desto fester wird, wie schonbemerkt, das Pflaster; <e mehr das Wasser durch starkes und an-haltendes Erhitzen auö der Pflastermasse abgeschieden worden,um so mehr zeigt es sich hart und brüchig, dagegen eine großeMenge Wasser solche zu weich und besonders im Sommer sehrschmierig macht, ebenso wenn ein Theil Fett unverändert unddas Bleioxyd nur beigemengt geblieben ist, ein gewisses Verhält-nis; Wasser scheint sonach nothwendig zur Bildung eines gutenBleipflasters, woraus auch erklärlich, daß durch Kochen von Oelund Bleiglätte allein keine Pflasterbildung möglich; endlichverliert das Produkt viel von seiner klebenden Beschaffenheit,wenn die Glätte bedeutend kupfer-uud eisenhaltig war, wasdie Anwendung von einer reinen Waare nothwendig macht.
Man hat auch vorgeschlagen, um das Gelingen des Blei-pflasters mehr in seiner Gewalt zu haben, in das erhitzte Ge-menge von O°l und feingepulverter Glätte unter unausgesetztemUmrühren einen Srrahl Wasserdampf bis zur Beendigung derOperation einzuleiten; jedoch kommt es hier auf das Verhältnißdes Dampfes zur Pflastermasse und der Temperatur, welchersolche ausgesetzt ist, an, denn ist solche stark erhitzt und die Mengedes einströmenden Dampfes groß, so erfolgt ein starkes Auf-schäumen und Verspritzen der Masse, im andern Falle wird dieOperation sehr in die Länge gezogen und man bekommt kein genugfestes Pflaster; am besten gelingt dieses Verfahren noch, wennman den Kessel selbst durch Dampf erhitzt und andererseits sol-chen nur in feinem Strome in die erhitzte Masse eintreten läßt, wasaber Anwendung eines besondern Apparates nothwendig macht.Auch hat man mehrseitig vorgeschlagen, einer heißen Auf-lösung von Oelseife basisch essigsaure Bleiorydauflösung zuzusetzen,Alles einige Zeit lang zu kochen, damit sich durch Austausch derBcstandtheile essigsaures Natron, dann die obbesagte Bleiver-bindung bilde, die sich unlöslich abscheidet, daher auf ein Seihe»tuch gesammelt, und durch nachfolgendes Schmelzen dann Ma-lariren zu einer gleichförmigen Masse geformt werden kann; ab-gesehen , daß die Bereitung noch complicirter und beziehungs»
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