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nämlich kein Aufbrausen mehr zu bemerken, verreibt; sollte aufZusatz von einer geringen Menge derselben Säure noch eine Gas-entwicklung demerkbar senn, so wird verhaltnißmäßig noch vonderselben zugesetzt, dann das Gefäß an einen warmen Ort gestellt.Nach diesem wird ein blanker kupferner Kessel mit rundem,ebenen Boden gewählt, das Oel hineingebracht, so daß es nurVn des innern Raumes einnimmt, solcher auf einen nieder»Windofen über mäßiges Kohlenfeuer gestellt, damit die Erhitzungdes Inhaltes nur vom Boden aus geschehe; nachdem man sol-chen so lange erhitzt, bis kein Schaum an der Oberfläche mehrzu bemerken, wird die mit Wasser und Essigsäure zu einem ziem-lich dicken Brei (der von der Spatel nämlich nicht abfließt) an-gerührte Bleig!ätte in angemessenen Zwischenräumen eingetragen,so daß sich während diesem das Oel nicht so stark erhitze, daß dienächstfolgend hinzugekommene Portion ein heftiges Prasseln undAufschäumen verursache — in welchem Falle der Kessel vomFeuer zu nehmen, auf einen Strohkranz zu stellen und der Inhaltbis zum Ueberkühlen umzurühren ist —nicht aber zu schnell nacheinander, daß die Temperatur des Oeles unter-s-80" sinke, wäh»rend welchem man fortwährend den Kesselinhalt mit einem gut ab-gerundeten glatten hölzernen reinen Pistille umrührt, damit sichnichts um Boden ablagern und kein Anbrennen Statt findenkönne; ist auf diese We,se der ganze Brei eingetragen, so wird inkurzen Pausen der Pflaster,»asse noch warmes Wasser in kleinenQuantitäten zugesetzt, und solche weiter mit der Berücksichtigunggelinde gekocht, daß der sich hieraus entwickelnde Dampf weißund gerade aufsteigend, nicht aber grau uud wellenförmig zumVorschein komme, was ein Zeichen ist, daß wegen Wassermangel,besonders wegen zu hoch gesteigerter Temperatur eine Zersetzungder Pflastermasse erfolgt, welcher Umstand das obangegebeneVerfahren deS Ueberkühlens und darauffolgenden größern Was-ferzusatz, dann weiteres Kochen nölhig macht, ansonst das Pfla-ster braun, zum Theile schmierig ist und sich zuletzt selbst Bleiabscheidet; zu viel Wasser wahrend der Operation zuzusetzen, ver«zögert unnölhig die Arbeit, wornach es einige Geübtheit vor-aussetzt, um in möglichst kurzer Zeit, nämlich in 1'/-—-2 2tun-
(S, 209) sich nebjlbei bildende überbasisch essigsaure Nleioxyoanwenden, da3 man verhaltnißmäßig der Bleiglätte substituirt.
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