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gen Brei verwandelt, dem man
Olivenöl 5 Unzen zusetzt, dann weiter abdampft,big die Masse einen dicken Teig bildet, den man in Formen aus-gießt und darin erstarren läßt.
Wird vor dem Ausgießen der Masse solcher
Kampfer 1 Unze in
Olivenöl 2 Unzen aufgelöst, zugesetzt, so erhältman die kräftiger wirkende: 82p» 0 le 2 lu 8 campnaratuL,oder Wetzlers Kampferseife.
Bleiseife; dieselbe findet Anwendung unter der Bezeichnung:
Nm^Iastruin litliZr^ri «. <ligcli/lc>n gim^lex; einfachesBlei-, Silberglatt- oder Diachnlonpflaster.
Die österreichische Pharmakopoe gibt zu dessen Darstellungnachstehende Vorschrift:
Schweinefett (oder auch Olivenöl) 2 Pfund,werde mit gepulverter Blei glätte I Pfund unter be-ständigem Umrühren und öfterem Zugießen von entsprechenderMenge Wasser gekocht, bis alles die Consistenz eines Pfla-sters angenommen hat.
Zu bemerken kommt: Nachdem im Schweinefett das Ver-hältniß des festen zum flüssigen Vestandtheils größer als im Baum-öl enthalten, sich daher mehr stearinsaures als ölsaures Bleio^ydbildet, und das Produkt auch eine festere Beschaffenheit annimmt,wodurch eS zu chirurgischen Zwecken als Klebmittel minder geeig-net wird — was vielseitig solchem zum Vorwurfe gemacht wor-den,— so erscheint es angemessener, nur Olivenöl zur Darstellungdes einfachen Diachplonpfiasters zu nehmen, im Ucbrigeu abernachstehender Weise zu verfahren:
Die zur Pflasterbereitung bestimmte reine, d. h. eisen- undlupferfreie Bleiglätte wird in einem Glasmörser unter Zusah vonWasser durch anhaltendes Reiben in ein feines Pulver verwan-delt, dem man auf die vorgeschriebene Menge '/«, Unze con-centrirte Essigsäure *) zusetzt und damit noch längere Zeit, bis
*) Mit Vortheil läßt sich auch das bei Darstellung des Vleieffigs