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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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Citro nenöl,

Lavendelöl von jedem 1 Scrupel.nau gemengt.

Alles werde ge-

8»^>o dut^ii o3o»o, Cacaoseife.

Dieselbe, in neueren Zeiten auch medicinisch verwendet undnach einigen Pharmacopöen officinell, wird erhalten, wenn man1 Theil Aetznatronlauge (S. 554) und 2 Theile Cacaobutterin einer Porzellanschale im Wasserbade unter fleißigem Umrüh-ren so lange erhitzt/ bis eine harte Seife hieraus geworden, diesedann in Papierkapseln bringt, und weiter, wie bei der Mandel-ölseife angegeben, verfährt. Durch Waschen mit etwas destillir-tem Wasser kann das anhangende freie Natron entfernt werden.

Selbe ist weiß, fest, etwas durchscheinend, von schwachemGeruch, etwas scharfen fettigem Geschmack, und wird wie diemedicinische Seife angewendet.

Die Cucosiiußölseife <82po cncnne»«), welche auch als Arznei-mittel zum Waschen der Flechten an der Haut angerlihmt worden, wirdfabriksmäßig dargestellt, macht daher einen Handelsartikel aus, und kannhier nicht näher in Betracht kommen.

o) 83^0 cc»5iueticu5)Schönheitsseife.

Die?NÄlm. doruz«. gibt nachstehende Vorschrift:Gepulverte weißeste spanische Seife 3 Unzen,

» Florentiner Veilchenwurzel I Unze,

Lavendelöl V2 Drachme,Bergamottöl 1 Scrupel,

Rosen wafser so viel nöthig, um eine Masse hieraus zubekommen, aus d,er Kugeln geformt werden.

</) 8l,pu crotonis,Crotonölseife.

Dieselbe wird aus I Theil Aetznatronlauge und 2 TheilenCrotonöl wie die medicinische Seife bereitet und in der An»

Wendung: V4

Gran z>rc> closi, dem Crotonöl vorgezogen,

da sich solche bequemer,

Praparatenfunle.

besonders in Pillenform anwendenö2