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ein leinenes Tuch geseiht, in einer gut verstopften Flasche durchAbsehen geklärt, darauf durch Kochen in einem eisernen odersilbernen Gefäße so weit abgedampft wird, daß deren spec. Ge-wicht 1,350 betrage; derselben werde in ein Glas- oder Stein»gutgefaß gebracht:
Mandelöl das doppelte Gewicht mittelst einer hölzer-nen Spatel zugemischt und so lange gerührt, bis alles einegleichförmig dickliche Masse darstellt, die dann in hölzerne For»men ausgegossen, und wenn sie erhärtet ist, in Tafeln zerschnit-ten , endlich an einem mäßig warmen Orte ausgetrocknet wird.
Zu bemerke!! kommt: Die Darstellung der Aehnatronlaugewird, wie S. 554 angegeben und beim Aehkali (S. 446) nochumständlicher beschrieben, mittelst eines gehörig beschaffenen, d. h.möglichst gereinigten kohlensauren Natron und gut gebranntenKalk vorgenommen, die, nachdem sie von dem gebildeten kohlen-sauren Kalke klar abgesondert worden, in einer blanken eisernenPfanne rasch bis zu dem angegebenenspec. Gewichte, oder soweitabgedampft wird, daß ein Fläschchen, welches genau 3 Unzendestillirtes Wasser faßt, mit der Lauge gefüllt, das Gewicht der«selben 4 Unzen beträgt, wornach man sie in ein tarirtes reinesSteingutgefäß überleert, darin bedeckt erkalten läßt, nun dasGewicht derselben ermittelt — das von 4 Pfund krystallisirtemkohlensauren Natron i 6 Unzen beträgt — klar vom etwa abgela»gerten Sedimente ohne weitern Verzug abseiht, in eine geräumigePorzellanschale gießt, die doppelte Quantität reines Mandelöloder was vorzuziehen, etwas mehr, nämlich auf die angegebenenl6 Unzen Lauge, 33^2 Unzen desselben zuseht, beide Ingre-dienzien gut unter einander mischt, dann das Gefäß an einenwarmen aber nicht heißen Orte gestellt, unter öfterem Umrührennoch die innigere Vereinigung begünstiget, und wenn hieraus sicheine dicke, salbenartige Masse gebildet hat, so wird sie zur Ab-sonderung beigemengter wässeriger Theile i» eine angemessenehölzerne durchlöcherte, nm Leinwand und weißem Fließpapierbelegte Form (allenfalls ein durchlöcherter Schachteldeckel oderauch in Kapseln von ungeleimtem weißen Papier) gebracht, gleich-förmig ausgebreitet, darin dem Festwerden überlassen, dannweiter, wie angegeben behandelt, endlich in wohlvermachte»Gefäßen an einem kühlen Orte aufbewahrt.
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