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der Regel sauer, weiterhin auch gelblich; läßt sich mit Wasserund Weingeist vermischen, dann ohne Rückstand verflüchtigen.
Fehlerhaft ist solcher, wenn er stark sauer reagirt — einegeringe saure Reaktion ist nicht zu vermeiden, da die Stand»gefäße nicht voll erhalten werden tonnen —, mit Wasser ver-mischt, dann Silbersolution zugesetzt und erhitzt, darf kein Hörn-silber gebildet; weiters den eigenthümlichen Geruch und Ge-schmack im ausgezeichneten Grade/ so wie auch das vorgeschrie-bene spec. Gewicht besitzen, endlich ohne Rückstand sich ver-dampfen lassen.
Die Anwendung geschieht wie bei den übrigen weinigenAethermischungen.
Der Weingeist wird noch zur Darstellung der aromatischenGeister, Tinkturen und sonstigen alkoholischen Solutionen ange-wendet, die nach rein pharmaceutischen Regeln dargestellt wer-den, daher hier nicht in näheren Betracht kommen können; son-dern dem zweiten Abschnitte vorbehalten bleiben müssen.
2. ^ljiia.
Wasser, dasselbe aus Sauerstoff und Wasserstoff beste-hend, daher als Hndrogeno^nd (dx^clum K^6rozenü) sichdarstellend, ist em in pharmaceutischer Hinsicht wichtiger Artikel,da es nicht allein als Auflösungsmittel so vieler Stoffe ist, son-dern auch, da durch dessen Gegenwart die Vereinigung, dasBestehen, Einwirkung und die Umwandlung so vieler chemischerStoffe allein möglich ist, daher seine Anwendung bei einer gro-ßen Anzahl von chemischen, wie auch pharmaceutischen Operatio-nen erheischt wird.
Da das in der Natur vorkommende Wasser — dessen ver-schiedene Beschaffenheit in der populären Chemie, S. 320, sowie bezüglich deö in der Pharmacopöe aufgeführten Brunnen-wassers in der 1. Abtheilung des CommentarS, S. 21 u. s. w.erläutert worden -^ zu den meisten obgedachten Zwecken nichtgeeignet, sondern es nöthig ist, die demselben beigemengtenStoffe abzuscheiden, es daher in reinem Zustande vorräthig zu,halten, so ist vorgeschrieben, um sich: